Titelaufnahme

Titel
Philosophie und Kunst im Werk von J. F. Lyotard : eine kulturphilosophische Studie / vorgelegt von Ilonka Banic
Verfasser/ VerfasserinBanic, Ilonka
Begutachter / BegutachterinGrabner-Haider, Anton
Erschienen2014
Umfang108 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Lyotard, Jean-François / Kunst / Lyotard, Jean-François / Kunst / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-77081 Persistent Identifier (URN)
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Philosophie und Kunst im Werk von J. F. Lyotard [7.93 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

AbstractAutor: Ilonka BanicTitel der Arbeit: Philosophie und Kunst im Werk von J. F. Lyotard. Eine kulturphilosophische StudieDie vorliegende Arbeit versucht, anhand der Schriften von Jean-François Lyotard und unter Mithilfe begleitender Literatur das philosophische Werk dieses Denkers darzulegen. Ein besonderes Augenmerk wird auf seine Sicht des Wissens und der Wissenschaften, sowie auf die Möglichkeit der Legitimation von Wissen in der Kultur der Moderne und der Postmoderne gelegt. Es geh aber auch um die Entwicklung seiner Ideen im Bereich der modernen und postmodernen Ästhetik. Die grundlegende Frage lautet, wie dieser Denker und Präger des Begriffs der "Postmoderne" in der philosophischen Diskussion die Phänomene der Moderne und der Postmoderne differenziert und beschreibt, und zwar im Bereich des Wissens und der Kunst.Die Arbeit will zeigen, dass sich die Moderne und die Postmoderne nicht als zwei verschiedene Zeitepochen abgrenzen lassen. Lyotard verfolgt eine zeitübergreifende Sichtweise, vor allem im erkenntnistheoretischen und im ästhetischen Diskurs in seiner Arbeit. Es soll deutlich werden, wie er zwei unterschiedliche Denkformen und Kunstformen von einander abgrenzt, und dann doch zusammen bringt. Nach der Analyse des postmodernen Wissens soll die Darstellung der postmodernen Kunst vor allem in der Malerei breiteren Rahmen einnehmen. Es geht um Differenzen zwischen der Kunst der Avantgarde und den postmodernen Kunstformen.Die Arbeit will aber auch zum kritischen Nachdenken über die Stärken und Schwächen in Lyotards Denkmodell anregen. Es geht dabei um die Frage, ob nicht liberale und pluralistische Auffassungen von Kunst und Wissen auch zu unerwünschten Konsequenzen führen können. Angesprochen wird dabei das Problem des Denkens der Totalität.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractAuthor: Ilonka BanicTitle: Philosophy and art in J.F. Lytords work. A cultural and philosophical study.This work aims to show Jean- François Lyotards work on the basis of this philosophical thinkers writings and accompanying literature. Special attention is directed to his point of view of knowledge and science as well as the possibility of legitimation of knowledge and culture during modernism and postmodernism. Additionally, the development of his ideas in the areas of modern and postmodern aesthetics are studied. The underlying question is how this thinker and shaper of the word “postmodernism” differentiates and describes the phenomena modernism and postmodernism within the philosophical discussion, namely in the areas of knowledge and science. This work aims to show that it is not possible to distinguish modernism and postmodernism into two different epochs. Lyotard has a point of view across time, mainly regarding the epidemiological and aesthetic discourses of his work. It should become clear how he differentiates two different schools of thought and art forms while also bringing them together. After the analysis of the postmodern knowledge, the portrayal of the postmodern art, especially paintings, will be given more importance. It is a matter of differences between art of the avant-garde and postmodern art forms. This work also aims to encourage critical thinking regarding the strengths and weaknesses of Lyotards school of thought. It has to do with the question whether liberal and pluralistic perceptions of art and knowledge could also lead to unwanted consequences. The problem of the thought of totality is addressed here.