Titelaufnahme

Titel
Israel als Prisma politischer Ideen. : Auffassungen Israels in jüngeren Interventionen jüdischer, vorwiegend US-amerikanischer Intellektueller seit der zweiten Intifada im Vergleich / vorgelegt von Edwald Martin Pichler
Weitere Titel
Israel as a prism of political ideas. Compared conceptions of the state of Israel within some recent public interventions by Jewish, mostly US-American intellectuals since the beginning of the second Intifada.
Verfasser/ VerfasserinPichler, Edwald Martin
Begutachter / BegutachterinHödl, Klaus
Erschienen2014
Umfang109 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Text teilw. dt., teilw. engl.
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Israel / Diaspora / Israel / Diaspora / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-77078 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Israel als Prisma politischer Ideen. [0.8 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Studie untersucht Israel kritisch als "unerwarteten Staat" (Yerushalmi) des 20. Jahrhunderts, als Errungenschaft zionistischer Ideen-Bündel, Aktivitäten in seinen Problemlagen als ein politisches Gemeinwesen (invertierte Diaspora). Israel als jüdischer demokratischer Staat, gediehen in dauerhaften nachbarlichen Konfliktzuständen, ist ein Staat der Ambivalenzen. Die historisch einzigartige Entwicklung, dass ein jahrhundertelang diasporisch inmitten diverser Kulturen lebendes ethnisch-religiöses Volk, in seinen regional unterschiedlich geprägten Ausformungen, im 19. Jahrhundert eine uneinheitliche, intranational konkurrierende politische Nationalbewegung hervorbringt, um in einer religionssemantisch überdeterminierten Region unter Berufung auf nationalisierte Geschichte einen Staat (wieder)zugründen als ein Sammlungsgebiet für eine demokratische nationaljüdische Mehrheit in der Hoffnung, sie gegen Unbill der Welt, gegen Antijudaismus/ Antisemitismus der Nicht-Juden perfekt zu schützen, in Freiheit zu leben, ist Gegenstand. Das tiefere Verhältnis der Bezugnahme auf Ideen von jüdischem Sein, Zion, Diaspora im Zuge der Entwicklung des Ideenspektrums eines "Kollektivsingulars Zionismus" wird dargelegt. Liberale jüdische US-Intellektuelle kritisierten in der Dauer des Berichtszeitraums vor allem Israels Regierungspolitik wie die Auswirkungen der Besiedlung der West Bank. Die Thematisierung eines 'neuen Antisemitismus' ist ein stiller Kernpunkt der Kristallisation eines Verhältnisses zu Israel und zu offiziösen jüdischen Repräsentanten.Im Zuge der jüngeren Entwicklung einer Polarisierung des Israel-Diskurses, weniger der tatsächlichen Haltung im Rahmen eines jüdisch-US-amerikanischen 'Israel attachment', in Pro-Israel- und Anti-Israel-Positionen versucht diese Darstellung die Vielfalt tatsächlich möglicher Positionen jüdisch-US-amerikanischer Intellektueller, aber auch die erhöhte Breite an Divergenz von Haltungen gegenüber Israel aufzuhellen.

Zusammenfassung (Englisch)

The study critically interrogates the state of Israel as an "unexpected state" (Yerushalmi), as an effort of a bündle of Zionist ideas and activities. The polity of Israel as a Jewish and democratic state, almost resembling an inverted diaspora itself, growing stronger within permanent neighbourly states of conflict, is an ambivalent one. The historical development of an ethno-religious collectivity, though with ist subjects and bearers placed in divergent diasporic regions and cultures, to put up a heterogenous and concurring national movement in order to re/settle within an historically and in terms of religions semantically highly challenged Region as a perfect shelter from harm and anti-Semitism brings with it a historically unique constellation concerning the definitions of Judaism, Zion, diaspora, the ongoing Definition of Zionisms. Liberal Jewish US-Intellectuals in the recent long decade since 2000 mostly criticized Israeli political decisions, the settlement project in the West Bank, and interrogated the phenomenon of a new anti-Semitism.Alongside the recent development of a stronger polarized discourse of Israel into Pro-Israel and Anti-Israel positions, apart from the actual ongoing frim attachment of US-Jewry to Israel, this paper inquires the variety and divergent plurality of possible stances and attitudes of Jewish US intellectuals ever since the beginning of the second intifada.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 175 mal heruntergeladen.