Titelaufnahme

Titel
Stimmhaftigkeit bei Plosiven im Murauer Dialekt : eine soziophonetische Analyse / Karin Riedler
Verfasser/ VerfasserinRiedler, Karin
Begutachter / BegutachterinVollmann, Ralf
Erschienen2014
Umfang95, XXI Bl. : Zsfassungen (1 Bl.) ; Ill., Kt., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Murau / Mundart / Verschlusslaut / Steirisch / Murau / Verschlusslaut / Murau / Mundart / Verschlusslaut / Online-Publikation / Steirisch / Murau / Verschlusslaut / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-77069 Persistent Identifier (URN)
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Stimmhaftigkeit bei Plosiven im Murauer Dialekt [4.41 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Dialektgebiet um Murau (Stmk.) liegt nahe am Südbairischen und teilt mit diesem einige Merkmale. Diese Studie untersucht den Parameter Stimmhaftigkeit, der nur im Südbairischen bewahrt ist. Mittels instrumentalphonetischer Analysen (mit STX) wurden Plosive von Murauer Sprecherinnen und Sprechern sowie Vergleichsdaten ausgewertet. Es wurde eine Stimmhaftigkeitsopposition bei den alveolaren und velaren Plosiven im Anlaut und im Inlaut festgestellt, jedoch nicht in der erwarteten Eindeutigkeit, wie es erwartet wurde. Es kann somit nur von einer mit der Literatur übereinstimmenden Tendenz der analysierten Daten gesprochen werden. Für mehr Eindeutigkeit ist eine umfangreichere Untersuchung diesbezüglich wünschenswert.

Zusammenfassung (Englisch)

The area of Murau (Styria) is very close to Southern Bavarian areas such as Carinthia, showing some phonetic proximity. This study investigates whether the Murau dialect is part of the Southern or Middle Bavarian variety. In Southern Bavarian, phonologically voiced consonants are preserved, but not in Middle Bavarian. Therefore, the feature [voice] was analysed by using signal processing methods (software: STX). Various parameters involved in voiced production were analysed. A voice dichotomy with alveolar and velar plosives in intervocalic and word-initial position could be shown. These preliminary results confirm earlier results. However, further analyses are needed.