Titelaufnahme

Titel
Ich will arbeiten! : Inklusion von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt / vorgelegt von Eva Langthaler
Verfasser/ VerfasserinLangthaler, Eva
Begutachter / BegutachterinGasteiger-Klicpera, Barbara
Erschienen2014
Umfang122 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Behinderter / Inklusion <Soziologie> / Arbeitsmarkt
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-77027 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert die Inklusion von Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt. In dieser Arbeit besteht der Theorieteil aus folgenden Abschnitten. Zu Beginn werden die Definitionen für Inklusion, Partizipation, Behinderung und Arbeit aufgezeigt sowie pädagogische Konzeptionen vorgestellt. Darauf folgt die Lage in Europa. Viele Länder in Europa haben die Konvention ratifiziert und arbeiten daran, diesen Personen die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Verschiedenste Maßnahmen wurden konzipiert, um die Zielgruppe zu unterstützen. Die Lage in den einzelnen Ländern variiert. Österreich hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt sowie Konzeptionen und Projekte erstellt, welche die Situation von Menschen mit Behinderungen verbessern sollen. Im letzten Abschnitt des Theorieteiles werden Best Practice Beispiele von Deutschland und Österreich sowie Initiativen in der Steiermark vorgestellt. Im empirischen Teil dieser Arbeit werden Interviews mit fünf Klienten/Klientinnen, fünf Experten/Expertinnen und vier Eltern, welche bei der Organisation atempo sind, durchgeführt. Die Interviews finden direkt bei atempo statt und werden mit ei-nem Aufnahmegerät festgehalten. Das Datenmaterial wird durch Kategorien strukturiert und ausgewertet. Die Antworten der Klienten/Klientinnen, Eltern und Experten/Expertinnen geben einen Überblick, wie es Menschen mit Behinderung bei der Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt ergeht. Es wird thematisiert, mit welchen Hindernissen und Barrieren sie zu kämpfen haben und welche Erfahrungen mit Ausgrenzung gemacht werden. Abschließend werden aus den Ergebnissen dieser Arbeit Folgerungen abgeleitet und Perspektiven für die Praxis entwickelt.

Zusammenfassung (Englisch)

The UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities demands inclusion of people with disabilities in the labor market. In this paper the theoretical part has several chapters. The first chapter describes the definitions of inclusion, participation, disability and work, also pedagogical concepts. After that the situation of Europe is shown. Lots of countries in Europe have the Convention in their laws and try to improve the participation of these people in the society. They designed different arrangements to support the persons. The situations in several countries vary. Austria enhances the concepts and projects in the last few years. These projects should improve the situation of people with disabilities. The last chapter of the theoretical part shows Best-Practice-Examples of Germany and Austria especially Styria. In the empirical part of this paper interviews with five clients, five experts and four parents of the organization atempo will be conducted. The interviews are at the organization atempo and the answers will be recorded. The data set will be structured and analysed with categories. The answers of the clients, parents and experts give an overview about the integration in the labor market. Which barriers there are and which experiences they have with social exclusion are picked out as central themes. At the end of the master thesis conclusions and perspectives of the results are illustrated.