Titelaufnahme

Titel
Wissensbasierte Standortentwicklung und demographischer Wandel : Standortstrategische Gefährdungspotentiale und neue Handlungsfelder für die steirische Standortpolitik / Christoph Seidl
Verfasser/ VerfasserinSeidl, Christoph
Begutachter / BegutachterinSteiner, Michael
Erschienen2014
Umfang90 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Standortfaktor / Humankapital / Steiermark / Standortfaktor / Humankapital / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-76883 Persistent Identifier (URN)
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Wissensbasierte Standortentwicklung und demographischer Wandel [1.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Wissen ist die entscheidende Wachstumsdeterminante moderner Regionen und Volkswirtschaften. Unter Nutzung dieser Wachstumsquelle konnte die Steiermark, die jahrelang als wirtschaftlich rückständige und veraltete Region galt, zu einem erfolgreichen und vielsprechenden Standort werden. Dieser Wandel gelang durch die konsequente Umsetzung einer wissensbasierten Standortstrategie, die umfangreiche Investitionen in Humankapital, einen Ausbau der regionalen Vernetzung und die Förderung wissensintensiver Gründungen beinhaltet. Diese Arbeit analysiert inwieweit die demographisch bedingte Alterung der steirischen Bevölkerung diese wissensintensiven Stärkefelder schwächt und die erfolgreiche steirische Entwicklung gefährdet. Dabei wird belegt, dass neben einem massiven Wissensverlust und einschneidenden Veränderungen in den formellen und informellen Netzwerkstrukturen, ein Rückgang der Innovationsfähigkeit und abnehmende Unternehmensgründungen in der Steiermark drohen. Mit der Formulierung neuer Aufgaben und der Präsentation geeigneter Maßnahmen analysiert diese Arbeit, wie die Gefährdung abzuwenden und die demographische Herausforderung zu bewältigen ist. Zu den analysierten Aufgaben zählt die Implementierung lebenslangen Lernens, der Ausbau des intergenerativen Wissenstransfers, die Schaffung innovationsförderlicher Rahmenbedingungen für ältere Arbeitnehmer und die umfassende Förderung älterer Unternehmensgründer. Zudem zeigt die Arbeit, dass regionale Wirtschaftsdaten zukünftig altersbezogen erhoben werden müssen und die neuen Maßnahmen mithilfe eines regionalen Wissens- und Kompetenzmanagements optimal in die bestehende Standortstrategie integriert werden müssen. Außerdem bedarf es einer umfassenden Bewusstseinsbildung. Abschließend wird in der Arbeit das Projekt Generationen.WERKSTATT präsentiert. Dieses Projekt ist eine potentielle Möglichkeit zur Umsetzung eines Teils der neuen Aufgaben und Maßnahmen.

Zusammenfassung (Englisch)

Knowledge is a crucial growth determinant in modern regions and economies. Based on the use of this source of growth Styria managed to become a successful and promising site, even though it was classified as an economically backward area for years and decades. This change could be managed through consistent implementation of a knowledge-based location strategy, which includes extensive investments in human resources, an expansion of regional networking and the promotion of knowledge intensive foundations. This thesis analyses to what extent the demographic-caused aging of the Styrian population weakens these knowledge-intensive strengths and threatens the successful Styrian development. Hence it is proved, that besides a high loss of knowledge and profound changes in formal and informal network structures, Styria is threatened by a decline of innovative capability and a decreasing creation of enterprises. This thesis demonstrates how to avert this threat by formulating new tasks and by presenting appropriate measures. These tasks include the implementation of lifelong learning, the development of intergenerational knowledge transfer measures, the creation of an innovation-promoting environment for older workers and the support of older entrepreneurs. In addition, this thesis shows that regional economic data must be collected age-related in future and that all the new measures must be guided and controlled by a regional knowledge management. Furthermore it is essential to implement extensive awareness raising measures. The concluding presentation of the potentially appropriate project Generationen.WERKSTATT demonstrates a possibility for the implementation of these measures.