Titelaufnahme

Titel
Die Negation in der Österreichischen Gebärdensprache / vorgelegt von Christian Stalzer
Weitere Titel
Negation in Austrian sign language
Verfasser/ VerfasserinStalzer, Christian
Begutachter / BegutachterinDotter, Franz
Erschienen2014
Umfang170 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; zahlr. Ill., graf. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreichische Gebärdensprache / Negation / Österreichische Gebärdensprache / Negation / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-76789 Persistent Identifier (URN)
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Die Negation in der Österreichischen Gebärdensprache [18.46 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Negation in der Österreichischen Gebärdensprache (ÖGS). Dieses Thema wurde bereits in Bezug auf viele verschiedene Gebärdensprachen behandelt und auch die ÖGS betreffend gibt es erste Untersuchungen. Die vorliegende Arbeit stellt einen neuen Beitrag zur Forschung dar, der sowohl das Verhalten der einzelnen Negationselemente im Detail beschreibt als auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede der einzelnen Negationselemente darstellt.Eingangs wird die Literatur zur Negation in Gebärdensprachen beschrieben. Anschließend wird die methodische Herangehensweise erläutert, welche die Erstellung eigener Videoaufnahmen, die von mir in Auftrag gegeben wurden, umfasst. Die Informanten und Informantinnen wurden angewiesen, eine möglichst negative Situation zu beschreiben, um ein häufiges Auftreten an Negationselementen zu gewährleisten. Diese Videoaufnahmen wurden zur Analyse herangezogen, welche folgendermaßen durchgeführt wurde. Die auftretenden Negationselemente wurden statistisch ausgewertet und einzeln hinsichtlich auftretender Varianten, simultan auftretender nicht-manueller Komponenten, Bedeutung und syntaktischer Position beschrieben.Danach folgt die Zusammenfassung der Erkenntnisse der Arbeit. Diese beinhalten, dass in der ÖGS allgemeine Negationselemente zur Satznegation und Verneinung einer Äußerung auftreten. Ebenso gibt es Negationselemente, die neben ihrer Negationsfunktion auch noch einen Bezug zu Zeit, Aspekt, Existenz oder Modalität aufweisen. Abschließend wird angeregt, dass noch genauere Analysen beziehungsweise weiterer Forschungen besonders hinsichtlich des simultanen Gebrauchs der nicht-manuellen Komponenten notwendig sind, um weitere Aussagen über das Verhalten dieser nicht-manuellen Elemente treffen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

The following Master thesis focuses on negation in Austrian Sign Language (ÖGS). Several times negation was already the topic of research regarding various sign languages. Also concerning negation in ÖGS first researches have been conducted. This thesis contributes to scientific research by describing in detail the occurrence of the several negation elements as well as by outlining the differences and the common features of the several negation elements. This kind of research has not been conducted so far.First, references to relevant literature related to negation in sign languages are presented. Afterwards, the methodological approach is described, which includes the recording of videos of informants. The informants were instructed to describe a situation 'as negative as possible'. The aim was to assure the occurrence of as many negative elements as possible. These video recordings were analyzed statistically. Furthermore, the analysis includes the description of the several negative elements such as variants, simultaneously occurring non-manual components, meaning and syntactical position. Thereafter, the results of the thesis are summarized which show that in ÖGS general negation elements are occurring if a sentence or an utterance is negated. Moreover, there are negation elements which not only have the function to negate but also relate to time, aspect, existence and modality. Finally, it is pointed out that there is a need of more detailed analysis respectively a need of further researches especially concerning the simultaneous use of non-manual components. Only then it is possible to make a clear point about the occurrence of these non-manual elements.

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