Titelaufnahme

Titel
Soziale Schichtung und Ethnie : ein analytischer Vergleich der Schichtungsansätze von Karl Marx und Max Weber aus ethnischer Perspektive / Evelyn Dojnik
Verfasser/ VerfasserinDojnik, Evelyn
Begutachter / BegutachterinReicher, Dieter
Erschienen2014
Umfang86 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Marx, Karl / Weber, Max / Soziale Schichtung / Stamm <Ethnologie> / Marx, Karl / Weber, Max / Soziale Schichtung / Stamm <Ethnologie> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-76721 Persistent Identifier (URN)
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Soziale Schichtung und Ethnie [0.68 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Phänomen der „sozialen Schichtung“ stellt seit langer Zeit eines der wichtigsten Forschungsthemen der Soziologie dar. Die Analyse dieser Arbeit beschränkt sich allerdings auf die klassischen Schichtungsansätze von Karl Marx und Max Weber, da sie unter anderem aufgrund ihrer ökonomischen Grundlage und ihrer Bedeutung als „Mainstream-Ansätze“ in der modernen Soziologie ein großes Potential für eine Untersuchung der „sozialen Schichtung“ aus ethnischer Perspektive aufweisen. Doch auch kulturkritische bzw. nationalistische Inhalte machen eine Besonderheit dieser Ansätze aus, weshalb sie eine interessante Ausgangsbasis für die Analyse dieser Arbeit darstellen, während einige andere Schichtungsansätze dieses Potential nicht aufweisen. Die ethnische Komponente steht somit in dieser Arbeit im Vordergrund, da „soziale Schichtung“ in der modernen Soziologie grundsätzlich anhand von unterschiedlichen Einkommensverhältnissen erklärt wird und „ethnische Momente“ keine Rolle spielen. Es wird daher versucht, gewisse Indizien für eine „ethnische Schichtung“ bei Weber und Marx darzulegen. Nach einer kurzen Darstellung dieser Ansätze folgt deshalb eine diskursive Analyse ihres ethnischen Gehalts, wobei sich einerseits gewisse Unterschiede, andererseits aber auch Ähnlichkeiten hinsichtlich „sozialer“ bzw. „ethnischer Schichtung“ zeigen werden. Auch wenn auf den ersten Blick nicht immer ethnische Hintergründe in den Ansätzen zu erkennen sind, lassen sich diese durchwegs zwischen den Zeilen herauslesen. Während diese bei Weber deutlicher zum Vorschein treten und sich hauptsächlich auf vormoderne Epochen beziehen, sind sie bei Marx wobei hin und wieder auch auf seinen Kollegen Friedrich Engels Bezug genommen wird meist nicht gleich evident. Im Ergebnis zeigen sich jedoch durchaus gewisse Erkenntnisse, welche Hinweise auf eine „ethnische Schichtung“ in den klassischen Schichtungsansätzen liefern.

Zusammenfassung (Englisch)

The phenomenon of “social stratification” represents one of the most important issues of sociological science for a long time. The analysis of this thesis is limited to the classical stratification approaches of Karl Marx and Max Weber, because in modern sociology they show a very interesting potential for an investigation of the “social stratification” from an ethnical point of view. Furthermore, due to their economical basis and significance as so called “mainstream approaches” in modern sociology. However, critics of foreign cultures or nationalistic contents are responsible for their characteristics, thus they are a fundamental starting point for this analysis, while other stratification approaches do not have this potential concerning the implemented exploration.Therefore, the focus of this thesis is the ethnical aspect, because in modern Sociology “social stratification” basically means different income relations, whereby “ethnical moments” do not play a decisive role. It is tried to find out indications of “ethnical stratification” in the approaches of Weber and Marx. After a short presentation of these classical concepts a discursive illustration of the ethnical content of the rudiments follows, in which certain differences on the one hand and some similarities with regard to “social” and “ethnical stratification” respectively on the other hand will be shown. Although, in both approaches the ethnic background is not always recognizable at first sight, it sometimes can be read consistently between the lines. While they are more clearly presented in Webers work and mainly refer to pre-modern epochs, they are not immediately apparent in Marxs work though his colleague Friedrich Engels is sometimes mentioned as correlation. As a result, the analysis demonstrates some findings which can be seen as a hint to a kind of “ethnical stratification” in aforesaid classical stratification approaches.