Titelaufnahme

Titel
Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Außen- und Sicherheitspolitik der europäischen Union : eine Analyse unter spezieller Berücksichtigung Nordafrikas / Stefan Egger
Verfasser/ VerfasserinEgger, Stefan
Begutachter / BegutachterinBieber, David Florian
Erschienen2014
UmfangIII, 100 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Nordafrika / Klimaänderung / Sicherheitspolitik / Außenpolitik / Europäische Union / Nordafrika / Klimaänderung / Sicherheitspolitik / Außenpolitik / Europäische Union / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-76606 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Außen- und Sicherheitspolitik der europäischen Union [2.92 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einflüsse der sicherheitspolitischen Auswirkungen des Klimawandels in Nordafrika hinsichtlich ihres Einflusses auf die Außenpolitik der EU. Dabei gibt es als Einstieg in das Thema einen Überblick, in dem zu Beginn die generellen möglichen Auswirkungen des Klimawandels beleuchtet werden, insbesondere die auch in der Literatur immer wieder genannten zwei Phänomene der „Klimaflüchtlinge“ und der „Klimakriege“. Außerdem wird der Wandel der Sicherheitspolitik in den letzten Jahrzehnten beleuchtet. Den größten in diesem Zusammenhang wichtigen Wandel gab es im Anerkennen des Klimawandels als mögliche Bedrohung der globalen Sicherheit. So hat sich das Thema der Sicherheitspolitik auf neue Felder ausgebreitet, die früher von dieser unberührt waren, wie beispielsweise die Umweltpolitik oder die Entwicklungshilfe. Im Zuge dieser neuen Entwicklungen wird auch die EU vor neue Herausforderungen gestellt und ist als internationaler Akuter auch aufgefordert zu handeln.Diese Entwicklungen werden anhand von drei ausgewählten Regionen in Nordafrika untersucht und festgestellt, dass die am schlimmsten vom Klimawandel Gebiete nach heutigem Wissensstand die Schwellen- und Entwicklungsländer sein werden. Gerade der Sahara- und Sahel-Bereich ist sehr empfindlich und hat bereits unter erheblichen Veränderungen zu leiden, wie in den Fallstudien bemerkt wurde. So ist von einem mittleren bis starken Einfluss des Klimawandels auf die untersuchten Konflikte auszugehen. Um der EU in einer zusehends komplexer werdenden Welt auch in Zukunft noch Gehör zu verschaffen, muss sie sich zuerst intern einig werden. Einig über eine gemeinsame Strategie, die dann auch, wenn nötig, mit aller Härte nach außen hin vertreten wird. Bis dahin ist jedoch sowohl auf politischer wie auch auf militärischer und gesellschaftlicher Ebene noch viel Arbeit notwendig.

Zusammenfassung (Englisch)

The intention of this paper is to research the impact of climate change in the northern part of Africa onto the foreign policy of the European Union. At the beginning there is a broader view on relevant topics such as general climate trends and their possible outcomes as well as a research about the security policy in the last decades. Of course there is a close look on topics such as „climate migration“ or „climate conflicts“. It is assumed that there will be a grater number of local climate induced conflicts which will lead to a greater number of conventional refugees. This mentioned regional conflicts will probably be about land whereas other climate affected resources as water wont necessarily lead to conflicts. In the last years a shift could be observed: more and more civil methods were used in the name of security policy such as „environmental policy“ or „development assistance“. Due to the use of such methods conflicts should be fought prior to their emerge. This becomes more and more important, as there is no place so remote on this planet that a conflict wouldnt affect also Europe. This is the reason the Common Foreign and Security Policy becomes more and more important, as it could lead to that one european voice that is so important. The worst affected countries will probably be a lot of african countries, especially countries with a share of dessert or semi-desserts which are very sensitive to changes in rainfall or temperature. As found out in the case studies such climate changes can have a middle to high influence to conflicts or can even accelerate them. The absolute term in those countries was however a weak state and and a policy which excluded minorities. In a world that gets more complex every year, the european Union has to struggle to be internationally seen and heard. Therefore we need a common strategy that will be represented to the world by any means, if necessary even with force.