Titelaufnahme

Titel
Die Entwicklung der Theorie der bestreitbaren Märkte in den 1970er Jahren und ihre Anwendung auf den Luftverkehr / vorgelegt von Hannes Hameter, B.A. (Econ.)
Weitere Titel
The development of the theory of contestable markets in the 1970s and its application to aviation
Verfasser/ VerfasserinHameter, Hannes
Begutachter / BegutachterinSturn, Richard
ErschienenGraz, Juli 2018
UmfangXI, 68 Seiten : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme, Illustration
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2018
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)USA / Luftverkehrspolitik
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-130990 Persistent Identifier (URN)
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Die Entwicklung der Theorie der bestreitbaren Märkte in den 1970er Jahren und ihre Anwendung auf den Luftverkehr [1.23 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die hier vorliegende Arbeit hat zum Ziel, das Konzept der bestreitbaren Märkte von William Baumol, John Panzar und Robert Willig vorzustellen und ihre Anwendung auf den amerikanischen Luftverkehrsmarkt zu erläutern. Freier Marktzutritt, kostenfreier Markt-austritt und freier Zugang zu Technologie sind die Kernvoraussetzungen für einen bestreitbaren Markt. Potenzielle Konkurrenz sorgt durch unvorhergesehenen Hit-and-Run Eintritt für effiziente Marktlösungen. Die Theorie ist jedoch nicht unumstritten. Der Luftverkehrsmarkt wurde in den 70er Jahren als Paradebeispiel für einen bestreitbaren Markt angesehen. Der Airline Deregulation Act von 1978 war ein Unterfangen historischen Ausmaßes. Der Marktzugang wurde für Neuanbieter geöffnet, da es unter dem verkrusteten Regulierungssystem zu Fehlentwicklungen kam. Letztlich muss festgehalten werden, dass vor allem Reisende von der Deregulierung profitiert haben, der Markt an sich aber nicht frei von Marktschranken ist. Versunkene Kosten im Marketingbereich, Slotkontrollen an bestimmten Flughäfen, Computerreservierungssysteme, Vermittlungsprovisionen für Reisebüros, Vielfliegerprogramme und langfristige, exklusive Mietverträge für die Verwendung von Gates sind die nennenswertesten Barrieren. Ungeachtet dessen, kann potenzielle Konkurrenz dennoch eine Rolle spielen, wie Morrison und Winston (1987) u. a. herausfanden. Regulierungsbehörden sollten überwiegend darauf ausgerichtet sein, beide Kräfte zu unterstützen den potenziellen Wettbewerb durch Unternehmen, die sich derzeit nicht auf dem Markt befinden, und den tatsächlichen Wettbewerb zwischen Firmen auf dem Markt. Das Verständnis darüber, wann das freie Spiel der Marktkräfte effektiv ist und wann es an seine Grenzen stößt, ist der Schlüssel zu einem besseren Urteilsvermögen.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this paper is to present William Baumol, John Panzar, and Robert Willig‘s Theory of Contestable Markets and to explain its application to the American aviation market. Free entry, costless exit, and free access to technology are the core requirements for a contestable market. Potential competition ensures efficient market solutions through unforeseen hit-and-run entry. However, the concept is not uncontroversial. In the 1970s, the air transportation market was regarded as a prime example of a contestable market. The Airline Deregulation Act of 1978 was an endeavour of historic proportions. Market access was opened up to new entrants because of undesirable developments under the outdated regulatory system. Ultimately, it must be noted that travellers in particular have benefited from deregulation, but the market itself is not free of barriers. The most significant barriers are sunk (advertising) costs, slot controls at certain airports, computer reservation systems, commissions for travel agencies, frequent flyer programs, and long-term, exclusive contracts for the use of gates. Nevertheless, potential competition can still play a role, as Morrison and Winston (1987) and others found out. Regulators should focus primarily on supporting both forces potential competition from companies that are not currently on the market, and actual competition between companies. The key to better judgement for policy makers is to understand the power and limitations of market forces, i.e., when does it produce effective outcomes and where are its limits?

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