Titelaufnahme

Titel
Widersprüche und Inkonsequenzen in Theorien der Willensfreiheit / vorgelegt von Martha Angelika Prattes
Verfasser/ VerfasserinPrattes, Martha Angelika
Begutachter / BegutachterinMarek, Johann
Erschienen2014
Umfang169 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Willensfreiheit / Willensfreiheit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-76495 Persistent Identifier (URN)
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Widersprüche und Inkonsequenzen in Theorien der Willensfreiheit [1.11 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit ist auf der Suche nach Widersprüchen und Inkonseqenzen in Willensfreiheitstheorien. Dazu untersucht sie einige Freiheitsheorien des 20. und 21. Jhdts. Die Ausführungen zur Argumentation für Willensfreiheit von George Edward Moore, Moritz Schlick, Roderick Chisholm, Harry Frankfurt und Geert Keil gestalten hauptsächlich die Suche; ein wenig näher beleuchtet werden zusätzlich die Stellungnahmen von Robert Kane, Barbara Guckes, Bettina Walde, Ansgar Beckermann und Thomas Metzinger. Die Arbeit orientiert sich an den für die Willensfreiheit typischen Freiheitsbedingungen wie der Bedingung alternativer Möglichkeiten, der Urheberschaftsbedingung und der Kontrollbedingung. Die Untersuchung der verschiedenen Willensfreiheitsideen gestaltet sich anhand der für die Debatte zentralen Dissenspunkte, die in den Fragen nach dem menschlichen Andershandelnkönnen, nach determinierten Ereignisverläufen und Handlungen, dem Kausalitätsbegriff und dem Willensfreiheitsbegriff bestehen. Die Darstellung umfasst die für die Debatte typischen Fragestellungen der Verträglichkeit von Freiheit und Determinismus, der Verträglichkeit von Determinismus und Kausalität sowie der Verträglichkeit von Freiheit und Kausalität. Diesen Erörterungen liegt die Frage nach der Verträglichkeit von Fähigkeiten mit dem Determinismus zugrunde, die sich mit dem für Freiheitsansprüche notwendigen Fähigkeitsbegriff beschäftigt. Eine zusätzliche Verträglichkeitsfrage wird die Vereinbarkeit von Freiheit und Zwang darstellen. Ob sich in all diesen Zusammenhängen Widersprüche und Inkonsequenzen aufzeigen lassen werden, wird sich herausstellen. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Verträglichkeit von Freiheit und Zwang gelegt, ein anderer Fokus auf den Gebrauch des Willensfreiheitsbegriffes.

Zusammenfassung (Englisch)

The current thesis deals with contradictions and inconsequences in theories on free will on the basis of theories of the 20th and 21st century. The theories range from George Edward Moore, Moritz Schlick, Roderick Chisholm to Harry Frankfurt and Geert Keil and they are supported by statements of Robert Kane, Barbara Guckes, Bettina Walde, Ansgar Beckermann and Thomas Metzinger. The thesis relates to typical conditions of freedom which are known as “principle of alternative possibilities”, the condition of origination and conditions of self-control. The analysis gears around the central arguments of difference, among them the questions of whether humans can act otherwise, of whether events and acts are determined, of what does causality mean and what is the correct concept of free will. The description includes the leading questions that are typically raised in this discussion ranging from compatibility of freedom and determinism over compatibility of determinism and causality to compatibility of causality and freedom. What unifies the positions is the question about compatibility of determinism and faculties. Consequently the idea of having faculties is also to be examined. Additionally, it needs to be examined whether freedom and constraint are compatible. This thesis shows whether there are contradictions and inconsequences in all of these theories. On the one hand it particularly focuses on the concepts of freedom and constraint, on the other hand it also tries to zero in on the notion of free will and how to utilize it.