Titelaufnahme

Titel
Vom Kleider-machen zum Mode-schöpfen : ein handwerklicher Beruf im Wandel (1950-2011) / vorgelegt von Birgit Knauf
Verfasser/ VerfasserinKnauf, Birgit
Begutachter / BegutachterinPieper, Renate
Erschienen2014
Umfang102 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graf. Drast.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Schneiderhandwerk / Geschichte 1950-2011 / Schneiderhandwerk / Geschichte 1950-2011 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-76485 Persistent Identifier (URN)
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Vom Kleider-machen zum Mode-schöpfen [6.2 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit ist der Kleidermacherberuf und seine Entwicklung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der sowohl von der Allgemeinheit, der Wissenschaft als auch von Vertretern des Standes totgesagte Beruf wird im Lichte der wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen nach dem Zweiten Weltkrieg betrachtet. Entgegen aller negativen Annahmen gelingt es zu beweisen, dass der Kleidermacherberuf trotz der sich stetig verschlechternden ökonomischen Bedingungen weiterbestehen kann. Jene Ereignisse, welche die größten Veränderungen für den Berufsstand nach sich gezogen haben, stehen hierbei genauso im Fokus der Betrachtungen wie die mannigfaltigen Überlebensstrategien der Betroffenen. Schlussendlich kann glaubhaft begründet werden, dass das klassische Berufsbild des Kleidermachers / Schneiders einer Neudefinition unterliegt und neben dem handwerklichen Können die künstlerischen Aspekte des Berufes an Bedeutung gewonnen haben. Die Verbindung mit der Kunst ermöglicht ihm, das Vorurteil der Begrenztheit abzustreifen und sich in einer globalisierten Modewelt zu positionieren.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis focuses on the profession “dressmaker / tailor” and its development within the second half of the 20th century. Even though the profession itself has already been reputed dead by both the general public and scholarship as well as the professional representation, it will be illustrated that the dressmakers may persist despite poor economic terms and other adverse conditions.Those events, which have attracted the most important changes for the profession take center stage in my considerations as much as the various survival strategies of the persons concerned. Finally, it can be proved that the classical job description “dressmaker” has been redefined. Apart from outstanding craft skills the artistic components of the profession gain in significance. This increased importance of art allows the tailor to escape from restrictions and to adopt his position in a globalised fashion world.