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Title
Der Grazer Fuhrhof 1909 - 1929 und der Nachfolgebetrieb Wirtschaftshof in der Zwischenkriegszeit und in den ersten Jahrzehnten der Zweiten Republik / vorgelegt von Wilfriede Monogioudis
AuthorMonogioudis, Wilfriede
CensorKarner, Stefan
Published2014
Description145 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graf. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Annotation
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Graz / Infrastrukturleistung / Geschichte 1910-1980 / Graz / Infrastrukturleistung / Geschichte 1910-1980 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-76451 Persistent Identifier (URN)
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Der Grazer Fuhrhof 1909 - 1929 und der Nachfolgebetrieb Wirtschaftshof in der Zwischenkriegszeit und in den ersten Jahrzehnten der Zweiten Republik [2.02 mb]
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Abstract (German)

Ziel dieser Arbeit ist es, mit der Geschichte des Grazer Fuhrhofs und des Wirtschaftshofs die Entwicklung verschiedener öffentlicher Leistungen seit Beginn des 20. Jahrhunderts zu zeigen. Nachdem Graz, ebenso wie andere Städte, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein starkes Bevölkerungswachstum aufwies, stiegen auch die Anforderungen an die städtische Infrastruktur. Die völlig unzureichende, um die Jahrhundertwende von privaten Unternehmern durchgeführte Beseitigung von Kehricht und Fäkalien konnte nicht länger beibehalten werden. Mit dem Bau des Fuhrhofs in der Sturzgasse wurde ab 1909 von diesem Kommunalbetrieb die Kehricht- und Fäkalienabfuhr übernommen. Angeschlossene Werkstätten erledigten die notwendigen Reparaturarbeiten. Ende der 20er Jahre erfolgten die Automobilisierung der Kehrichtabfuhr und der Umbau der Pferdeställe in Garagen. Ab 1929 war der neu geschaffene Wirtschaftshof für das gesamte städtische Fuhrwesen, die Straßenreinigung und die Müllabfuhr zuständig. Die Aufgabenbereiche der Werkstätten wurden erweitert und diese entsprechend mit Maschinen und Werkzeugen ausgestattet. Angepasst werden mussten auch die Verwaltungsstrukturen, der „städtische Wirtschaftshof“ wurde eine eigene Abteilung des Stadtbauamtes. Eine weitere Phase beginnt für den Wirtschaftshof in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Der Arbeitsumfang erhöhte sich deutlich. Durch die erfolgten Eingemeindungen wurde das zu betreuende Gebiet stark ausgeweitet. Der Ausbau städtischer Straßen vergrößerte die zu reinigende Fahrbahnfläche. Aber vor allem die ab den 60er Jahren rapide steigenden Müllmengen erforderten eine massive Aufstockung der Kapazitäten. Um den neuen Aufgaben gerecht werden zu können, brauchte es eine Modernisierung des Geräte- und Fuhrparks und zusätzliche Garagen sowie Rationalisierungsmaßnahmen in allen Bereichen.

Abstract (English)

The Fuhrhof Graz 1909 - 1929 and its successor the Wirtschaftshof during the period between the world wars and in the first decades of the Second Republic Wilfriede Monogioudis Summary: This paper looks at the history of the Grazer ‘Fuhrhof and ‘Wirtschaftshof to illustrate the development of different public services since the beginning of the 20th century. As Graz, similar to other cities, had an substantial growth of population in the second half of the 19th century, also the demands for public infrastructure were increasing. The disposal of garbage and feces, that was, around the turn of the century, taken care of by private contractors, became extremely insufficient and newsolutions were needed. In 1909 the Fuhrhof in Sturzgasse was built and this municipal utility started taking care of the garbage collection and the removal of fecal matter. Necessary maintenance was done by the connected workshops.At the end of the 1920ies, the garbage collection was motorized and the horse stables were transformed into garages. From 1929 the newly established Wirtschaftshof was responsible for the whole municipal carrying trade, the street cleaning and the garbage disposal. The range of tasks of the workshops were extended and consequently, they were equipped with new machines and tools. Also the administrative structures had to be adapted, the ‘Wirtschaftshof became its own municipal department. Another important phase for the Wirschaftshof started after the second world war. The volume of work increased considerably. Due to incorporations of other towns the area that had to be managed became substantially bigger. The expansion of roads in the city increased the surface that had to be cleaned. But especially the from the 1960ies onwards rapidly increasing amount of waste required a massive addition of capacities. To meet these needs, the Fuhrpark had to be modernised, additional garages were build and cost reduction measures took place in every area.

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