Titelaufnahme

Titel
Exploring relationships between language learner attributions and their self-concepts / vorgelegt von Elisabeth Eberdorfer
Verfasser/ VerfasserinEberdorfer, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinMercer, Sarah Jane
Erschienen2014
UmfangIV, 118 Bl. : Zsfassung ( 2 Bl.) ; graf. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Fremdsprachenlernen / Selbstbild / Fremdsprachenlernen / Selbstbild / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-76361 Persistent Identifier (URN)
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Exploring relationships between language learner attributions and their self-concepts [1.36 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Selbstkonzept wird als die Wahrnehmung und das Wissen um die eigene Person und über Gefühle, Gedanken und Fähigkeiten bezeichnet. Um einen besseren Einblick in diese Bereiche zu bekommen, versucht die folgende Diplomarbeit Antworten auf folgende Fragen zu finden: Was ist die Beschaffenheit des Selbstkonzeptes und gibt es diesbezüglich erkennbare Muster? Weiteres wurden Leistungsattributionen von FremdsprachenschülerInnen, welche vermeintliche Begründungen für Erfolg oder Misserfolg eines bereits eingetretenen Ereignisses sind, untersucht und Unterschiede bzgl. des Geschlechts hinterfragt. Zusätzlich, wurde untersucht, ob es Verbindungen zwischen dem Selbstkonzept und Attributionen gibt und ob es Unterschiede des Selbstkonzepts und den Attributionen zwischen den SchülerInnen der beiden Schulen gibt. Um Daten zu sammeln, wurde ein Fragebogen mit geschlossener Fragestellung von 43 SchülerInnen der beiden Schulen ausgefüllt. Weiteres wurde ein Bericht von den SchülerInnen verfasst, in dem sie sich selbst als Fremdsprachenschüler beschreiben. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass das Selbstkonzept der SchülerInnen sehr komplex ist und nicht nur aus Überzeugungen, sondern auch aus Emotionen und verschiedenen zeitlichen Perspektiven besteht. Die SchülerInnen glauben, dass Erfolg von der Schwierigkeit der Aufgabe und Misserfolg von schlechter Stimmung abhängen. Mädchen neigen dazu, ihren Erfolg externen Faktoren zuzuschreiben, wobei Burschen ihren Erfolg intern sehen. Weitere Resultate zeigen, dass SchülerInnen mit der Überzeugung, sie hätten keine Fähigkeit gut zu sein und negative Emotionen gegenüber der Sprache hegen, externe Attributionen nennen. SchülerInnen beider Schulen haben ähnliche Vorstellungen ihres Selbstkonzeptes und ihrer Attributionen, jedoch neigen die SchülerInnen der Hauptschule eher dazu, ein negatives Selbstkonzept zu haben, als die des Gymnasiums. Am Ende werden Vorschläge für weitere Untersuchungen dargelegt.

Zusammenfassung (Englisch)

Self-concept (SC) is defined as a persons perception of themselves; everything they feel or think about themselves. Understandably, the self is thus a highly complex construct. To gain a better understanding of EFL students SCs, the following research questions were addressed: What is the nature of students EFL SCs in terms of content? Are there any recognizable patterns? The study also examined learner attributions, which are a persons perceived reasons for their perceived successes or failures. In order to explore the nature of EFL learners attributions in more detail, the study attempted to understand what attributions learners make and whether there are any differences according to gender. Crucially, the study then sought to examine whether there are any relations between the learners SCs and their attributions. It also examined whether the SCs and attributions of learners among the two schools differ. To gather data, a questionnaire and narratives were used. 43 secondary school students answered closed questions concerning attributions and wrote narratives to describe their SCs. The results of the data analysis suggest that the EFL SCs are composed of more than just beliefs, and instead contain also emotions and temporal perspectives. Attributions are also complex. On the whole, students believe that their success is due to the ease of the task and their failure is due to a bad mood. Regarding gender, the data suggests that girls are more likely to externalize their successes, whereas boys appear to internalize success. The data also indicated that students with negative beliefs about ability and negative emotions externalized their successes. The study shows that students of both schools have similar views of themselves and attributions. However, students from the Hauptschule tend to have a more negative SC than those from the Gymnasium. The study concludes with suggestions for avenues for further research in the field of EFL SC and attributions.