Titelaufnahme

Titel
Dimensionen des religiös - spirituellen Befindens und schizotypale Persönlichkeit / vorgelegt von Wolfgang Graupp
Verfasser/ VerfasserinGraupp, Wolfgang
Begutachter / BegutachterinUnterrainer, Human-Friedrich
Erschienen2014
Umfang46 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graf. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Schizotypie / Religiosität / Spiritualität / Schizotypie / Religiosität / Spiritualität / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-76199 Persistent Identifier (URN)
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Dimensionen des religiös - spirituellen Befindens und schizotypale Persönlichkeit [0.5 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Untersuchung wurde der Zusammenhang von Religiosität bzw. Spiritualität und schizotypaler Persönlichkeit sowie anderen Persönlichkeitseigenschaften untersucht. Mittels der Fragebögen O-LIFE (Oxford-Liverpool-Inventar für Gefühle und Erfahrungen - zur Erfassung der schizotypalen Persönlichkeit), MI-RSB 48 (multidimensionales Inventar zum religiös-spirituellen Befinden) und deutsche Kurzform EPQ-RK (Eysenck Personality Questionaire-Revised ? zur Erfassung der Persönlichkeitseigenschaften Psychotizismus Extraversion und Neurotizismus) wurde insgesamt eine nicht klinische Stichprobe von 101 Frauen und 59 Männer untersucht. Obwohl es sich bei den ProbandInnen überwiegend um Studierende und SchülerInnen handelte reichte die Altersspanne von 18 bis 98 Jahre, mit einem Mittelwert von 39.29 Jahren (SD = 19.28).Die vorliegende Studie konnte bestätigen, dass es wie erwartet einen positiven Zusammenhang der positiven Schizotypie mit spirituell-religiösem Befinden gibt. Des Weiteren korrelierte positive Schizotypie mit der Persönlichkeitseigenschaft Neurotizismus. Entgegen den Erwartungen wurde außerdem ein positiver Zusammenhang zwischen positiver Schizotypie und Extraversion gefunden. Die angenommenen Zusammenhänge zwischen dem Gesamtwert des spirituell-religiösem Befindens und den Persönlichkeitseigenschaften des PEN konnten leider nicht gefunden werden. Interessant ist dennoch, dass die beiden Persönlichkeitseigenschaften Extraversion und Neurotizismus sehr wohl positiv mit einigen Subskalen des MI-RSB 48 korrelierten.

Zusammenfassung (Englisch)

The present study investigates the correlation between religiosity/spirituality, schizotypal personality and other personality traits. By use of the questionnaires O-LIFE (Oxford-Liverpool-Inventory of Feelings and Experience ? to measure the amount of schizotypal symptoms), the Multidimensional inventory for Religious/Spiritual Well-being (MI-RSB 48) ? to assess religiosity and spiritual health) and the German short version EPQ-RK (Eysenck Personality Questionaire-Revised for the assessment of the three personality traits Psychoticism, Extraversion and Neuroticism) a non-clinical sample of 101 women and 59 men participated to this study. Even though the probands were predominantly university students the age ranged from 18 to 98 years with a mean age of 39.29 years (SD = 19.28).The present study confirmed the expected correlation of positive schizotypal personality facets and indicators of religious/spiritual well-being. Furthermore schizotypal personality correlated with the personality trait Neuroticism. In contrast to our expectations a positive correlation between positive schizotypal personality and the personality trait Extraversion was revealed. Furthermore we did not find any correlation between the total amount of religious/spiritual well-being and the PEN personality traits. However, Extraversion as well as Neuroticism turned out to be positively correlated with some of the MI-RSB 48 sub scales.