Titelaufnahme

Titel
Bewältigungsstrategien von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen
Verfasser/ VerfasserinVajda, Claudia
Begutachter / BegutachterinHeimgartner, Arno
Erschienen2014
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
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Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-76114 Persistent Identifier (URN)
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Bewältigungsstrategien von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen [0.99 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind mehrfachen Belastungen ausgesetzt: Traumatisierungen, welche auf dem Fluchtweg oder bereits im Heimatland ihren Ursprung nehmen, die Konfrontation mit einer fremden Kultur im Ankunftsland, das Erlernen einer neuen Sprache und zunächst fremden Lebensgewohnheiten. Gleichsam befinden sich die Jugendlichen jedoch auch in der Phase des Erwachsenwerdens, welche durch normative, entwicklungsbedingte und soziale Krisen gekennzeichnet sein kann. Wie mit diesen Entwicklungen umgegangen wird, hängt maßgeblich von den vorhandenen Bewältigungsstrategien des Einzelnen/der Einzelnen ab. Anhand von qualitativen Forschungsverfahren, in welchen die Jugendlichen selbst als Experten ihrer Lebenswelt angesehen werden, sowie Interviews mit der Leiterin der Flüchtlingsunterbringungen der Diözese Graz- Seckau, BetreuerInnen der Jugendlichen und einer Klinischen- und Gesundheitspsychologin, wurden Erkenntnisse erlangt, inwiefern die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ihre Lebenssituation bewältigen.

Zusammenfassung (Englisch)

Seperated Children have to suffer manifold burdens: trauma, arised in home country or on escape route, confrontation with a foreign culture and habits. However seperated children also reside in adolescence, which is marked by normative, developmental and social crisis. How seperated children are able to cope with these situations depends to appropriate coping strategies. With the aid of qualitative interviewmethods, in which the seperated children are seen as experts of their living environment and interviews with the chief of refugee-accommodations Caritas Diözese Graz-Seckau, advisors, and a clinical- and health psychologist data are attained and analyzed, to find out how seperated children are able to cope their life situations.