Titelaufnahme

Titel
HofLeben : Generationenbeziehungen in der Familienlandwirtschaft / vorgelegt von Maria Maierhofer
Verfasser/ VerfasserinMaierhofer, Maria
Begutachter / BegutachterinRolshoven Johanna
Erschienen2014
Umfang104 Bl. : Zsfassung (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Landwirtschaftlicher Betrieb / Familienbetrieb / Alltag / Österreich / Landwirtschaftlicher Betrieb / Familienbetrieb / Alltag / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-75970 Persistent Identifier (URN)
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HofLeben [26.25 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Landwirtschaft in Österreich ist Familienangelegenheit: Am Hof findet sowohl das Arbeits- als auch das Familienleben statt, Betriebliches und Privates können nicht voneinander getrennt werden. Hinzu kommt, dass die landwirtschaftliche Familie über die moderne Kleinfamilie hinausgeht, da die Übergabe des Hofes nicht zum Weichen der älteren Generation führt. So ist es die Regel, dass zumindest vorübergehend drei Generationen am Hof zusammenleben und zusammenarbeiten. Bäuerliche Familien können so als ?Familien eigener Art? (Hildenbrand) gefasst werden. Diese Beschaffenheit der bäuerlichen Familie steht im Zentrum der vorliegenden Arbeit. Anhand ethnografischer Fallgeschichten sollen Einblicke in die Familienlandwirtschaft als spätmoderne Lebenswelt gewährt werden. Der Fokus richtet sich dabei auf die familialen Beziehungen und Dynamiken sowie auf die Wahrnehmungen und Deutungen der Akteure. Der Blick auf die sozialen und kulturellen Dimensionen der bäuerlichen Familie zeigt, dass es sich um eine wandlungs- und anpassungsfähige Organisationsform handelt. Die Familienlandwirtschaft wird ? wie die Fallstudien zeigen ? zusehends zu einer reflektierten Lebensweise, die den Einzelnen dabei hilft, angesichts der gesellschaftlichen Transformationsprozesse Identität zu behaupten.

Zusammenfassung (Englisch)

Agriculture in Austria is a family affair. Not only the working life but also the family life is taking place on the farm. The business and the private sphere can?t be separated from each other. Furthermore the farming family transcends the modern nuclear family. The handing over doesn?t entail the leaving of the retired farmers. Usually three generations at least temporary live and work together on the farm. Therefore farming families can be considered as ?Families of their own kind? (Hildenbrand). This organisation of the farming family is central to the present thesis. On the basis of ethnographic case studies the thesis provides insights into the family farming as a late modern lifeworld. It focuses on the family relations and dynamics as well as the perceptions and the interpretations of the family members. The concentration on the social and cultural dimensions reveals the farming family as a flexible social entity. Family farming, as the case studies show, is more and more becoming a reflected lifestyle, which helps the individual to hold identity within the transformations of the society.