Titelaufnahme

Titel
Empirische Ergebnisse zum Informationsgehalt von Periodenabgrenzungen : eine Analyse der Accrual anomaly / Isabella Benque
Verfasser/ VerfasserinBenque, Isabella
Begutachter / BegutachterinEwert, Ralf
Erschienen2014
UmfangV, 73 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Unternehmen / Rechnungslegung / Periodenabgrenzung / Unternehmen / Rechnungslegung / Periodenabgrenzung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-75962 Persistent Identifier (URN)
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Empirische Ergebnisse zum Informationsgehalt von Periodenabgrenzungen [0.69 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Informationsgehalt von Periodenabgrenzungen und der in diesem Zusammenhang dokumentierten Accrual Anomaly. In der Rechnungslegung werden die Informationen des Managements, welche Anlegerinnen und Anlegern in ihrer Entscheidungsfindung hilfreich sein sollen, anhand von Periodenabgrenzungen berücksichtigt. Mehrere Studien haben bereits gezeigt, dass dies die Aussagekraft der Gewinne gegenüber der der Cashflows signifikant verbessert. Im Jahr 1996 dokumentierte Sloan anhand einer bestimmten Handelsstrategie eine Überbewertung der Periodenabgrenzungen am Kapitalmarkt, die sogenannte Accrual Anomaly. Seither versuchen Wissenschaftler den wahren Grund dafür herauszufinden. Die Masterarbeit macht es sich zum Ziel, die Entwicklung, die wichtigsten Ergebnisse sowie den aktuellen Stand der Forschung zu beleuchten und einen strukturierten Überblick zu schaffen. Die Ergebnisse können beispielsweise eine Verbindung zwischen weniger verlässlichen Periodenabgrenzungen, wie z.B. diskretionären, und der Accrual Anomaly herstellen. Allen et al. (2013) sowie andere kommen zu dem Schluss, dass Investorinnen und Investoren das Verhalten dieser Abgrenzungen nicht richtig einschätzen können. Andere Forschungsarbeiten, wie die von Battalio et al. (2012), finden jedoch heraus, dass vor allem institutionelle Kapitalanleger mit größerem Handelsvolumen und kurzfristiger Gewinnorientierung sehr wohl auf Periodenabgrenzungen hin reagieren. Für andere Marktteilnehmerinnen und ?teilnehmer stellen Risiko, Transaktionskosten, Informationsbeschaffungskosten als auch gesetzliche Regelungen Hindernisse dar. Weitere Studien können die Anomalie der Periodenabgrenzungen auch außerhalb der USA nachweisen. Seit ungefähr 2004 ist jedoch eine Verminderung des Phänomens zu beobachten, was der Verbreitung der Hedgefonds zugeschrieben wird. Dies bestätigt beispielsweise die Ergebnisse von Battalio et al. (2012).

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis deals with the information content of accruals and the related accrual anomaly. As the decision usefulness implies, accruals should capture important information for stakeholders and thus enhance the predictive ability of earnings. Several studies confirm that earnings are a better performance measure compared to cash flows. In 1996 Sloan documented the realization of abnormal returns and the resulting mispricing of accruals, using an accrual-based trading strategy. Since then experts try to ascertain the reasons for this phenomenon. The purpose of this master thesis is to illustrate and analyze the development, the main results and the status quo of research and to present a structured overview. The results indicate for example a connection between less reliable accruals, like discretionary accruals, and the accrual anomaly. Allen et al. (2013) as well as others conclude that investors fail to fully understand the information contained in accruals. Further studies, like the one from Battatio et al. (2012), found out that especially institutional investors with short-term focus, who initiate large trades, do trade on accruals information. For the other arbitrageurs transaction costs, information costs, arbitrage risk as well as legal restrictions impose barriers. The accrual anomaly can not only be found in the U.S. market, but also globally. Since around 2004 experts report a demise of the phenomenon. The reason behind this development is found in the hedge fund boom. This explanation confirms the results of Battalio et al. (2012).