Titelaufnahme

Titel
Der Barockstuckateur Matteo Camin : die Genese der Stuckatur in der Steiermark zwischen 1627 und 1673 / eingereicht von Susanne Aloisia Ginner
Verfasser/ VerfasserinGinner, Susanne Aloisia
Begutachter / BegutachterinLein Edgar ; Stadlober Margit
Erschienen2014
UmfangZsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Steiermark / Stuck / Geschichte 1627-1673
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-75918 Persistent Identifier (URN)
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Der Barockstuckateur Matteo Camin [7.29 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Dissertation behandelt Leben und Werk des Barockstuckateurs Matteo Camin (um 1603-1673), der zwischen 1627 und 1673 einer der bedeutendsten Meister Innerösterreichs war. Einleitend wird die innerösterreichische Hofkunst ab ca. 1580 mit dem Fokus auf den barocken Stuckdekor beleuchtet, weiters wird ein Einblick in die Stucktechnologie gewährt und auf die Genese der frühbarocken Ornamentformen hingewiesen, die sich auch im Schaffen Camins deutlich erkennen lässt. Der nachfolgende Abschnitt widmet sich der Biografie und Werkstatt des Meisters. Den Schwerpunkt der Dissertation bildet die Einteilung von Camins Oeuvre in fünf Rubriken. Zuerst erfolgt die Werkbesprechung der fünf urkundlich gesicherten bzw. überlieferten und erhaltenen Stuckdekorationen. Anhand dieser Werke wird Camins Personalstil ermittelt, der als Basis für die weiteren stilkritischen Untersuchungen dient. Das folgende Kapitel umfasst elf Stuckarbeiten, die stilistisch Camin zugewiesen werden können. Im Anschluss werden neun offene Zuschreibungen behandelt, welche sich nicht eindeutig dem Meister bzw. seiner Werkstatt zuordnen lassen. Drei Stuckaturen werden, entgegen früheren Expertenmeinungen, von der Dissertantin nicht zu Camins Schaffen gezählt, da stilistische Übereinstimmungen mit den gesicherten Werken fehlen. Im Schlusskapitel wird auf drei nicht mehr existierende Stuckdecken eingegangen. Abgesehen von den sieben urkundlich gesicherten bzw. überlieferten Werken, von denen zwei heute nicht mehr existieren, kann das Oeuvre Camins auf achtzehn Stuckausstattungen erweitertet werden. Entgegen dem bisherigen Forschungsstand kommt die Dissertantin zu dem Ergebnis, dass aufgrund der stilkritischen Untersuchungen neun offene Zuschreibungen und drei Abschreibungen vorgenommen werden müssen. Somit kommt es zu einer Neuordnung der Werke Camins.

Zusammenfassung (Englisch)

The dissertation examines the life and work of the baroque stucco plasterer Matteo Camin (around 1603-1673), who was one of the most significant Inner Austrian masters in his field between 1627 and 1673. An examination of Inner Austrian court art from around 1580 onwards, with a focus on baroque stucco decoration, as well as an insight into stucco technology are highlighted in the introduction; furthermore, the genesis of early baroque ornamental forms, which are distinctively recognisable in Camins work, is discussed in the opening. The subsequent chapter is devoted to the masters biography and workshop. The emphasis of the dissertation is the classification of Camins oeuvre into five categories. At the beginning, the five surviving stucco decorations with documentary evidence are discussed. They serve to define Camins personal style, which is the basis for the subsequent style criticism. The next chapter includes eleven stucco works which can be stylistically attributed to Camin and the following chapter discusses nine works whose origin cannot be clearly determined. Three stucco decorations are, as opposed to previous categorisations by experts, not attributed to Camin, since their style does not correspond with the style of the stucco decorations with documentary evidence. In the final section three no longer existent stucco ceilings are discussed. Apart from the seven works with documentary evidence, from which two no longer exist, Camins oeuvre can be extended to eighteen stucco decorations. In contrast to previous research done on Matteo Camin the author comes to the conclusion that nine formerly open works have to be added to and three works have to be taken off Camins oeuvre. Consequently, this leads to a rearrangement of his works.