Titelaufnahme

Titel
Die Rezeption von Videospielen bei Fachkräften offener Jugendarbeit / vorgelegt von Markus Meschik
Verfasser/ VerfasserinMeschik, Markus
Begutachter / BegutachterinWächter, Natalia
Erschienen2014
Umfang138 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Offene Jugendarbeit / Sozialhelfer / Videospiel / Einstellung / Offene Jugendarbeit / Sozialhelfer / Videospiel / Einstellung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-75892 Persistent Identifier (URN)
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Die Rezeption von Videospielen bei Fachkräften offener Jugendarbeit [0.77 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Medium der ?Videospiele? scheint in den letzten Jahren in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein und stellt aktuellen Mediennutzungsstudien zufolge für einen Großteil der österreichischen Jugendlichen eine der bevorzugten Freizeitbeschäftigungen dar. Da im Bereich offener Jugendarbeit sehr lebensweltnah mit AdressatInnen gearbeitet wird und in einem Großteil der Einrichtungen offener Jugendarbeit Möglichkeiten bestehen, Videospiele zu spielen stellt sich die Frage, wie Fachkräfte der offenen Jugendarbeit zu diesem Medium stehen und wie sich der Umgang damit in den jeweiligen Einrichtungen gestaltet. Hierzu wurden 10 Leitfadeninterviews mit Fachkräften offener Jugendarbeit aus Graz und Graz-Umgebung geführt und ausgewertet.Es zeigte sich, dass persönliche Erfahrungen mit dem Medium seitens der Fachkräfte vorhanden sind und in der beruflichen Praxis auch als Ressource genutzt werden. Außerdem wurde klar, dass es auch Kontakte zu AdressatInnen mit problematischem Spielverhalten gibt, bei welchen die Fachkräfte intervenieren. Gleichzeitig spielte das Thema Videospiele kaum eine Rolle bei den Ausbildungen der TeilnehmerInnen, was auf einen Mangel in der Ausbildungslandschaft hinweist. Die Bereitschaft, sich diesbezüglich fortzubilden, ist seitens der Fachkräfte trotz teilweisem persönlichem Desinteresse aufgrund des Prinzips der Lebensweltnähe zu den AdressatInnen gegeben.

Zusammenfassung (Englisch)

Video games have become a widespread medium in modern-day society. According to current media usage statistics they are among the preferred leisure activities of Austrian youth. As public youth work aims to stay close to the experience realm of its target group, the majority of public youth work institutions offer the possibility to play video games. This study explores the attitude of youth work professionals towards video games. Furthermore it will explore the value and the significance that is placed on this medium in youth work institutions. For this purpose 10 interviews with youth work professionals from Graz were conducted and analysed. In most cases, the youth work professionals had personal experience with video games as a medium and draw upon it professionally. They also related experiences with visitors who showed excessive gaming behaviour where they intervened. In spite of this the topic of video gaming was touched upon only marginally in the professionals' education, which indicates a deficit in the current training curricula. However the interviews showed a willingness of the participants to undergo further training relating to the issues of video gaming even if they are not personally interested in gaming.