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Title
Die Pflegekindschaft / eingereicht von Verena Lechner
AuthorLechner, Verena
CensorHinteregger, Monika
Published2014
DescriptionVIII, 78 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Österreich / Pflegekind / Recht / Österreich / Pflegekind / Recht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-75736 Persistent Identifier (URN)
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Die Pflegekindschaft [0.96 mb]
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Abstract (German)

Die Pflegekindschaft umschreibt das Verhältnis zwischen Pflegekindern und Pflegeeltern und findet seinen rechtlichen Niederschlag in den §§ 184, 185 ABGB und in den §§ 18 bis 21 B-KJHG 2013. Da das B-KJHG 2013 ein Grundsatzgesetz des Bundes ist, habe ich das steiermärkische Kinder- und Jugendhilfegesetz StKJHG herangezogen, um einen detaillierten Einblick zu ermöglichen. Das Wesen einer Pflegekindschaft liegt in der Ausübung der Obsorgerechte durch Pflegeeltern/Pflegepersonen, denen diese Rechte teilweise, oder zur Gänze übertragen werden. Grundlage einer solchen Übertragung ist ein Vertrag zwischen den Erziehungsberechtigten und den Pflegepersonen. Eine gerichtliche Verfügung oder die Betreuung erfolgt ohne eine solche rechtliche Grundlage, wenn gem § 184 ABGB durch die Pflegeeltern die Pflege und Erziehung ganz oder teilweise besorgt wird und zwischen ihnen und den Pflegekindern ein Verhältnis besteht oder hergestellt werden soll, das dem zwischen leiblichen Eltern und Kindern nahe kommt. Da ein Pflegeverhältnis die Beteiligung durch den Kinder- und Jugendhilfeträger vorsieht, wird geklärt, wer darunter zu verstehen ist. Anschließend wird dargestellt, wer Pflegekind und Pflegeeltern(teil) bzw Pflegeperson sein kann, da das ABGB andere Voraussetzungen vorsieht, als das StKJHG. Im StKJHG sind zwei Varianten der Pflegekindschaft geregelt: das Pflegeverhältnis im Rahmen der vollen Erziehung gem § 33 StKJHG und das Private Pflegeverhältnis gem § 35 StKJHG.Welche Rechte den Pflegeeltern hinsichtlich der Obsorge zustehen, wird ebenso beleuchtet, wie die finanziellen Ansprüche, die ihnen gebühren und welche Rechte den leiblichen Eltern zustehen. Die Verschwiegenheitspflicht des KJHT wird dargestellt und der Frage nachgegangen, ob er im Bereich der Hoheits- oder der Privatwirtschaftsverwaltung tätig wird.

Abstract (English)

The fosterage relationship describes the relationship between foster children and foster parents and finds its legal basis in §§ 184, 185 ABGB and in §§ 18 to 21 B-KJHG 2013. The B-KJHG 2013 merely describes the principles of the fosterage relationship. The details are regulated by the federal states so I have chosen one of them to provide inside into the fosterage relationship (the steiermärkische Kinder- und Jugendhilfegesetz StKJHG and the StKJHG-DVO).The fosterage relationship is characterized in the exercise of the duties of custody rights by foster parents. The basis of this relationship can be an agreement between the parents and the foster parents, an order by the court or originates without a legal basis, if the foster child lives at the foster parents home and the relationship between them resembles a relationship between parents and their children. This thesis represents who is meant by the Kinder- und Jugendhilfeträger, the foster parents and the foster children. There are two options in the StKJHG that provides the fosterage relationship: the fosterage relationship in § 33 StKJHG, if the childs well-being is compromised and a private fosterage relationship in § 35 StKJHG. There will also be shown what the foster parents are allowed to do in relation to the custody rights and the financial aid they obtain. The parents are furthermore allowed to visit the child and get information about it. Finally there will be an illustration of the confidentiality of the Kinder- und Jugendhilfeträger.