Titelaufnahme

Titel
Die Auswirkungen der Gruppenbesteuerung auf die inländischen und ausländischen Beteiligungsstrukturen österreichischer Unternehmen / Patrick Mittermaier
Weitere Titel
The effects of group taxation on domestic and foreign holding structures of Austrian companies
Verfasser/ VerfasserinMittermaier, Patrick
Begutachter / BegutachterinNiemann, Rainer
Erschienen2014
UmfangXIII, 88 Bl., Bl. XIV - XLI : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Unternehmen / Gruppenbesteuerung / Österreich / Unternehmen / Gruppenbesteuerung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-75605 Persistent Identifier (URN)
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Die Auswirkungen der Gruppenbesteuerung auf die inländischen und ausländischen Beteiligungsstrukturen österreichischer Unternehmen [0.84 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das breit diskutierte Thema der Gruppenbesteuerung wird in dieser Arbeit umfassend bearbeitet. Das Hauptziel besteht darin, die Auswirkungen der österreichischen Gruppenbesteuerung auf die Beteiligungen österreichischer Unternehmen an inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften empirisch zu untersuchen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen der Gruppenbesteuerung werden erläutert sowie die Änderungen des StabG 2012 und des AbgÄG 2014 dargestellt. Es wird ein kompakter Überblick über bereits existierende modelltheoretische und empirische Ergebnisse in diesem Bereich gegeben. Im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen jedoch die beiden eigenständig durchgeführten Datenbankenstudien. Aus der AMADEUS-Datenbank wurden die Stichproben-Daten auf Mutter- und Tochterunternehmensebene im Zeitraum 2000-2012 erhoben. Im Statistik-Programm STATA erfolgte eine Berechnung der Regressionsmodelle, als empirische Methoden wurden die multiple OLS-Regression, die Probit Regression und ein negatives Binomialmodell eingesetzt. Die 1. empirische Studie behandelt die Auswirkungen auf die inländischen Beteiligungsstrukturen österreichischer Unternehmen. Sie belegt eine Ausweitung der Beteiligungen an potenziellen inländischen Gruppenmitgliedern nach Gruppenbesteuerungseinführung (2 % Anstieg auf MU-Ebene/5 % Anstieg auf TU-Ebene). Die 2. empirische Studie beschäftigt sich mit den Auswirkungen auf die ausländischen Beteiligungsstrukturen österreichischer Unternehmen. Auf Mutterunternehmensebene konnte kein höherer Anteil an ausländischen potenziellen Gruppenmitgliedern beobachtet werden. Jedoch besteht auf Tochterunternehmensebene eine um 3-5 % höhere Wahrscheinlichkeit, diese auch nach der Reform als potenzielle Gruppenmitglieder zu identifizieren. Im Rahmen des StabG 2012 wurde eine Verlustdeckelung der Höhe nach bei ausländischen Gruppenmitgliedern eingeführt, eine geringfügige Reduktion des Beteiligungsausmaßes an ausländischen Gruppenmitgliedern war die Folge.

Zusammenfassung (Englisch)

The widely discussed topic of the Austrian group taxation (introduced in 2005) is processed exten-sively in this work. The main objective is to investigate the effects of the Austrian group taxation empirically on the investments of Austrian companies in domestic and foreign subsidiaries. The legal framework of the group taxation is explained. Furthermore this master thesis illustrates the legal changes in the field of group taxation caused by the Tax Reform Acts 2012 and 2014. This thesis contains a compact overview of existing theoretical models and empirical results in this research area. The main point of this work is the description of the two empirical studies. From the AMADEUS database, the sampling data were collected on parent and subsidiary company level in the period 2000-2012. In the STATA statistical program the regression models were calculated. As empirical methods the multiple linear regression, the probit regression and a negative binomial model were used. The first empirical study treats the impacts of group taxation on domestic investment structures of Austrian companies. The study confirms an expansion of investments in potential domestic group members after 2004 when the group taxation was introduced (2% increase on the parent company level / 5% increase on the subsidiary company level). The second empirical study deals with the effects on the foreign investment structures of Austrian companies. At parent company level no higher percentage of foreign potential group members could be observed after the reform. However, there is at subsidiary company level a 3-5% higher chance to identify these companies as potential group members after reform. As part of the Tax Reform Act 2012 a limit to the amount of the losses from foreign group members was introduced. The result of this legal change was a small decline in the extent of participation in foreign group members.

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