Titelaufnahme

Titel
Transfer von politischem Wissen zur Verbesserung der Qualität politischer Entscheidungen / von Ingo Bräunlich
Verfasser/ VerfasserinBraeunlich, Ingo
Begutachter / BegutachterinRauch Wolf
Erschienen2010
UmfangVIII, 114 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Politik / Wissensvermittlung / Politik / Wissensvermittlung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-74943 Persistent Identifier (URN)
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Transfer von politischem Wissen zur Verbesserung der Qualität politischer Entscheidungen [3.25 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Thema der Arbeit ist der Transfer von politischem Wissen um zur Verbesserung von politischenEntscheidungen beizutragen indem Wissen und Erfahrungen von einem anderen Ort, an dem diegleiche Herausforderung bereits erfolgreich gemeistert wurden, übertragen werden.Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass durch verbesserten Wissenstransfer in der Politik dieWohlfahrt einer Gesellschaft erhöht werden kann.Zielsetzung dieser Arbeit ist die Erläuterung des Konzepts und der Möglichkeiten von Wissenstransferin der Politik sowie die Darstellung des politischen Wissenstransfers in der Stadt Graz, dem LandSteiermark und auf Bundesebene. Weiters befasst sich die Arbeit mit dem Aufzeigen von möglichenVerbesserungspotentialen des Wissenstransfers.Ein wesentlicher Teil befasst sich mit der Darstellung der Vorgehensweise aller wesentlichenInstitutionen, die einen Beitrag zum Wissenstransfer liefern. Dabei wurden 29 Interviews mitAkteuren der politischen Prozesse auf allen Ebenen durchgeführt. Zusätzlich wurden 50 normalesowie 50 dringliche Anträge aus dem Grazer Gemeinderat daraufhin untersucht, inwiefern einWissenstransfer möglich wäre und inwiefern dieser bereits erfolgreich praktiziert wurde. DieseUntersuchung ergab, dass bei zwei Drittel der Anträge, bei denen Wissenstransfer möglich ist, dieserbereits angewendet wird und somit bei einem Drittel Potential zur Verbesserung besteht. In derArbeit wird argumentiert, dass Wissenstransfer bei 82 % der dringlichen Anträge und bei 28 % dernormalen Anträge grundsätzlich möglich ist.Als Verbesserungsmöglichkeiten werden die Gestaltung eines Wissenstransferdienstes, dieErschaffung einer Wissenstransferarbeitsgruppe, eine Verbesserung von Datenbanken für politischesWissen und die Gestaltung einer Schnittstelle zwischen Universitäten, Politik und Verwaltungangeführt.

Zusammenfassung (Englisch)

Topic of this thesis is the transfer of political knowledge for the purpose of improving politicaldecisions by transferring public policies, knowledge and experiences of other administrationselsewhere which already have successfully solved the same challenges.The thesis argues that through an improvement of political knowledge transfer a people?s welfarecan be increased.Aim of the thesis is explaining the concept and possibilities of political knowledge transfer anddescribing how it is taking place in the City of Graz, Styria and at federal level in Austria. Furthermoreroom for improvement of knowledge transfer is being pointed out.The main part explains the course of action of all main institutions that contribute to the process ofknowledge transfer. Therefore 29 interviews with stakeholders of the political processes on all levelswere made. Additionally 50 normal and 50 urgent applications of the city council of Graz wereanalyzed if the ability for improvement through knowledge transfer exists and to which extent it wasalready successfully practised. This examination showed that at two thirds of the applications, wheretransfer of political knowledge would make sense, it was already done to any extend. According tothat there is room for improvement at one third of the examined applications. Furthermore thethesis argues that knowledge transfer is possible for 82 % of urgent applications and for 28 % ofnormal applications.As a conclusion following improvement opportunities are mentioned: The formation of a knowledgetransfer service, the formation of a knowledge transfer working group, improvement of databasescontaining political knowledge and the installation of an interface between universities, politics andadministration.