Bibliographic Metadata

Title
Erstellen einer Biodiversitätsdatenbank für den Nationalpark Gesäuse : unter Verwendung und Vorstellung der Software BioOffice 2.0 / vorgelegt von Philipp Zimmermann
AuthorZimmermann, Philipp
CensorLazar, Reinhold
Published2010
Description164 Bl. : Zsfassung ; Kt.
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2010
Annotation
Zsfassung in engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Nationalpark Gesäuse / Biodiversität / Datenbank / Nationalpark Gesäuse / Biodiversität / Datenbank / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-74706 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Erstellen einer Biodiversitätsdatenbank für den Nationalpark Gesäuse [27.98 mb]
Links
Reference
Classification
Abstract (German)

Durch eine Biodiversitätsdatenbank stehen dem Forscher, einmal aufbereitete Daten in wenigen Minuten zu Verfügung. Alleine in Österreich muss von einem Datenvolumen ausgegangen werden, dessen datenbankgerechte Aufarbeitung wohl mehrere 100 Mannjahre benötigen wird. Für die Zukunft muss es das Ziel sein, eine Brücke zwischen dem Datenbringer und dem Administrator der Datenbank zu schlagen, denn es gilt die notwendigen Bearbeitungsschritte für einen Datenimport maximal zu minimieren.Der Datenimport, beziehungsweise die Vorbearbeitung der Daten, kann durch eine standardisierte Eingabe wesentlich effizienter und dadurch zeitsparender erfolgen. Daher werden im Zuge dieser Arbeit nicht nur mehrere tausend Datensätze importiert sondern auch Überlegungen angestellt, wie der vorhin genannte Brückenschlag durchzuführen wäre.Infolge dieser Arbeit konnte dabei bereits auch ein in der Praxis gut anwendbares Standartformular in MS Excel entworfen werden, welches Redundanzen an sensiblen Datenbankfeldern, wie beispielsweise dem Taxonnamen oder dem Fundort, weitestgehend unterbindet und dem Datenbringer dennoch eine schnelle Eingabe seiner Daten erlaubt.Um mit biologischen Verbreitungsdaten korrekt umzugehen, ist es eine Voraussetzung über grundlegende Kenntnisse zur Biodiversität und ihrer Entstehung zu verfügen. Daher wird auch diesen Bereichen in der vorliegenden Arbeit Aufmerksamkeit geschenkt."Man liebt nur, was man kennt und man schützt nur, was man lieb" (Konrad Lorenz) - zusätzlich zum WAS, ist auch das WO von essentieller Bedeutung um die Gefährdung einer Art richtig einschätzen zu können und dementsprechende Schutzmaßnahmen einzuleiten. Die mit der Softwarelösung BioOffice 2.0 etablierte Biodiversitätsdatenbank wird in Zukunft die Antworten zu diesen Fragen bereithalten und dem Nationalpark Gesäuse ein wirkungsvolles Instrument für seine Mühen zum Schutz eines, nicht allein aufgrund seiner Artenvielfalt, beeindruckenden Gebietes.

Abstract (English)

Through a biodiversity database, processed data is made available to researchers in a few minutes. It is assumed that in Austria alone the data volume would require more than 100 man-years of adequate database processing methods. The goal for the future needs to be to build a bridge between the data provider and the administrator of the database in order to minimise the necessary processing steps for a data import. The data import and/or the pre-editing of the data can take place through a standard entry which is considerably more efficient and which saves time. Therefore, in the course of this task, not only thousands of data records are imported but observations are also made in terms of how the aforementioned bridging should be carried out. As a result of this task, a good applicable standard form in MS Excel could be created which is easily applicable in practice. This also prevents redundancies in sensitive database fields, for example the taxon or the location, to the greatest possible extent and still allows the data provider to quickly input his data. It is a requirement to possess the basic knowledge regarding biodiversity and its development in order to correctly handle the biological distribution data. Therefore, attention is also paid to these areas in the following work. "We only love what we know and only protect what we love" (Konrad Lorenz) - in addition to the WHAT, the WHERE is also of key importance, in order to be able to assess the danger of a species and initiate the relevant security measures. The well-established biodiversity data base with the BioOffice 2.0 software solution will hold the answers to these questions ready in the future. It will also be an effective instrument for the Gesäuse National Park's efforts for the protection of its area, which is impressive not alone on the basis of its biodiversity.