Titelaufnahme

Titel
Analyse und Modellierung der Elektrizitätsmärkte Ungarns und der Slowakei / Armin Hasawend
Verfasser/ VerfasserinHasawend, Armin
Begutachter / BegutachterinStigler, Heinrich
Erschienen2010
UmfangVI, 139 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl.Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Ungarn / Slowakei / Elektrizitätsmarkt / Ungarn / Slowakei / Elektrizitätsmarkt / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-74457 Persistent Identifier (URN)
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Analyse und Modellierung der Elektrizitätsmärkte Ungarns und der Slowakei [2.69 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Darstellung der größten Stromerzeugungsunternehmen der Länder Ungarn und Slowakei in Form eines Unternehmensmodells, mit dem die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen strategischer unternehmerischer Entscheidungen analysiert werden können. Dazu werden zunächst wirtschaftliche und regulatorische Rahmenbedingen der Elektrizitätswirtschaften der beiden Länder erfasst und umfassende Marktanalysen durchgeführt. Die wichtigsten Marktteilnehmer, deren Marktanteile sowie deren Stromerzeugungs- bzw. Stromübertragungsanlagen werden dargestellt. In einem weiteren Schritt werden real- und nominalwirtschaftliche Daten der größten Stromerzeugungsunternehmen eines Landes sowie weitere für die Elektrizitätswirtschaft relevante Parameter in ein Unternehmensmodell implementiert, das im Rahmen dieser Arbeit erweitert und adaptiert wird. Schließlich werden im Zuge einer Szenarienanalyse verschiedene Kraftwerksausbaustrategien eines Erzeugungsunternehmens hinsichtlich der betriebswirtschaftlichen Auswirkungen untersucht und anhand des resultierenden Eigenwirtschaftlichkeitspreises verglichen. Des Weiteren werden die Effekte regulatorischer Eingriffe auf das Unternehmen analysiert und dargestellt. Ein konkreter Vergleich von Kraftwerksausbaustrategien für das ungarische Elektrizitätsunternehmen MVM demonstriert die Leistungsfähigkeit des Modells. MVM ist der dominante Stromerzeuger in Ungarn und hat mit Kohle, Gas und Kernkraft ein breites Erzeugungsportfolio, für die nächsten Jahre werden jedoch Investitionen in den Kraftwerkspark erforderlich. Unter den getroffenen Annahmen und den verwendeten Eingangsdaten ist eine Kernkraftstrategie sowohl einer GuD- als auch einer Braunkohlestrategie aus betriebswirtschaftlicher Sicht vorzuziehen. Ein zusätzlich untersuchtes Liberalisierungsszenario ergibt, dass sich eine Verringerung regulatorisch festgelegter Stromverkaufsmengen positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens auswirkt.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of the present thesis is the description of the most important electricity generation companies in Hungary and Slovakia in terms of a simulation model, which is able to illustrate the economic impacts of strategic corporate decisions. For that purpose, firstly economic and regulatory framework conditions of the electricity markets are investigated and described. The key market players, their market shares and assets are characterized. As a next step, technical and economic data of the major power producers as well as relevant parameters concerning the electricity industry are implemented into a simulation model, which has been expanded and modified in the course of this master thesis. Finally, three different strategies for the extension of production capacity are examined with regard to their economic effects. These are assessed on the basis of commercial viability. Furthermore the impacts of regulatory intervention on the company are analysed and displayed. The comparison of realistic strategies for the development of the power plant fleet of the Hungarian power generator MVM demonstrates the capability of the model. MVM is the dominant market player in Hungary, holding a diversified portfolio of production technologies comprising coal, natural gas and nuclear power plants; however, additional investments in production capacities are foreseen to be necessary in the coming years. Subject to the underlying assumptions and the applied input data, a nuclear strategy appears preferential to new generation capacities using coal and natural gas from an economic point of view. A supplementary liberalization scenario depicts that a reduction of regulated power sales benefits the economic viability of the company.