Titelaufnahme

Titel
Chancengleichheit in Schulen : der Beitrag der Sozialarbeit zur Kompensation sozialer Benachteiligungen / vorgelegt von Ulrike Sixt
Verfasser/ VerfasserinSixt, Ulrike
Begutachter / BegutachterinHeimgartner, Arno
Erschienen2010
Umfang131 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Schule / Chancengleichheit / Bildung / Schulsozialarbeit / Österreich / Schule / Chancengleichheit / Bildung / Schulsozialarbeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-74059 Persistent Identifier (URN)
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Chancengleichheit in Schulen [0.57 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Sozialen Ungleichheit im Kontext unseres Bildungssystems. In diesem Zusammenhang wird dann in der Literatur von Bildungsgerechtigkeit bzw. Chancengleichheit gesprochen. Die gesellschaftspolitische Bedeutsamkeit der Thematik ergibt sich aus dem hohen Stellenwert, den Bildung und Qualifizierung besonders in der heutigen Gesellschaft einnehmen. Jugendliche, die den Anforderungen unseres Bildungssystems nicht gewachsen sind oder sich diesem entziehen, reduzieren ihre Möglichkeiten zur selbstständigen Lebensführung und der Teilhabe an gesellschaftlichen Errungenschaften (vgl. Kittl-Satran 2009, S. 86). Dass Bildungswege gerade für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche schwieriger und damit Partizipationschancen geringer sind, ist aus zahlreichen älteren und neueren Forschungsbefunden evident. Bereits vor 37 Jahren wird diesbezüglich zum einen festgestellt, dass "die Bildungsabstinenz in den Unterschichten ohne entscheidende Hilfe von außen nicht aufgehoben werden kann" und zum anderen wird u. a. Schulsozialarbeit als Möglichkeit des Ausgleichs ungünstiger Sozialisationsbedingungen aufgezeigt (Abels 1972, S. 62). Neben der Darstellung verschiedenster Theorien der Sozialen Ungleichheit wird versucht, den Ursachen von Bildungsungerechtigkeit zumindest innerhalb des theoretischen Rahmens nachzugehen. Nach einer theoretischen Aufbereitung der Vielfalt von Schulsozialarbeit wird diese insbesondere im empirischen Teil als möglicher Lösungsansatz für die Kompensation sozialer Benachteiligungen im schulischen Kontext näher betrachtet. Neben der Arbeit mit den SchülerInnen stehen der Bildungsauftrag von Schulsozialarbeit und die Elternarbeit im Mittelpunkt der empirischen Untersuchungen. Den Abschluss der vorliegenden Arbeit bilden eine Zusammenschau der zentralen Erkenntnisse und ein Blick in eine mögliche Zukunft mit mehr Bildungsgerechtigkeit.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis is dealing with social injustice concerning our educational system. In this context it is also very often referred to educational equality or equal opportunities. The socio-political importance of this topic results from the important role of education and qualification in today's society. Young people who are not able to cope with or abdicate from the requirements of our educational system reduce their opportunities of an independent life and of participation in social accomplishments (Kittl-Satran, 2009: 86). Various studies show that is more complicated for underprivileged children and youngsters to achieve adequate education and therefore their chances to participate are lower. Already 37 years ago, it is mentioned that "the lack of education of lower class people won't be accorded without crucial support from outside". Moreover, school social work is seen as a key compensation for unfavourable conditions concerning socialisation (Ables, 1972:62). Besides the description of various theories of social inequality, reasons for educational injustice are examined within the theoretical framework.After a theoretical presentation school social work as a possible solution for the compensation of social inequality will be examined empirically. The main focus will be on the work with the pupils itself, its mission to educate as well as parental involvement.Finally, a summary of the main conclusions will be made and the possibility of a future with more educational equality will be examined.