Titelaufnahme

Titel
Stress bei Schülerinnen und Schülern der sechsten Schulstufe : mit besonderem Fokus auf Geschlecht und Schultyp / vorgelegt von Nina Sint
Weitere Titel
Stress in children in the sixth year of the Austrian school system: with particular focus on gender and school type
Verfasser/ VerfasserinSint, Nina
Begutachter / BegutachterinRossmann, Peter
Erschienen2010
Umfang238 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. und dt. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Jugend <12-13 Jahre> / Schulstress / Geschlechtsunterschied / Jugend <12-13 Jahre> / Schulstress / Geschlechtsunterschied / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-73345 Persistent Identifier (URN)
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Stress bei Schülerinnen und Schülern der sechsten Schulstufe [6.23 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Bei Kindern und Jugendlichen treten bereits eine Vielzahl von belastenden Ereignissen auf, welche ihre psychosoziale Entwicklung sowie auch ihre Gesundheit beeinflussen können. Vorliegende Studie untersucht das Stressgeschehen von SchülerInnen der sechsten Schulstufe in Anlehnung an das Stressmodell von Lazarus (vgl. Hampel/Petermann 2003), in dem Stress als Person-Umwelt-Auseinandersetzung gesehen wird, in welcher eine Person eine bestimmte Anforderung als Stressor bewertet (oder nicht) was in weiterer Folge zum Auftreten von Stresssymptomen führen kann (vgl. Lazarus/Folkman 1986). Im Zentrum dieser Untersuchung stehen Geschlechts- und Schultypunterschiede, sowie der Bildungshintergrund der Kinder. 203 TeilnehmerInnen aus Hauptschulen, Neuen Mittelschulen und Gymnasien wurden im Klassenverband mittels Fragebogen zu ihrem Stresserleben, ihrer Stresssymptomatik (2 Skalen des SSK: Lohaus et al. 1996) sowie ihrer Stressverarbeitung (SVF-KJ: Hampel et al. 2001) befragt. Mädchen erleben demnach mehr Stress als Jungen, der Schultyp scheint jedoch das Stresserleben von SchülerInnen nicht zu beeinflussen. Schülerinnen wenden vermehrt einzelne günstige Verarbeitungsstrategien an im Vergleich zu Schüler, was für ein günstiges Copingverhalten spricht, gleichzeitig beschäftigen sich Mädchen aber häufiger gedanklich weiter. Die Analyse lässt bei Schülerinnen eine Tendenz zu mehr körperlichen Belastungssymptomen erkennen. Neue MittelschülerInnen wenden bei Anforderungen im Vergleich zu Kinder aus anderen Schulformen häufiger günstige Bewältigungsformen an. Die Wahl des besuchten Schultyps der Kinder ist stark vom Ausbildungsniveau ihrer Väter abhängig. Das Stressgeschehen korreliert jedoch nicht mit dem Ausmaß der Abweichung des individuellen Bildungshintergrundes mit dem durchschnittlichen Bildungshintergrund der Klasse. In diesem Zusammenhang zeigten sich lediglich Korrelationen mit der Anwendung von Resignation (vgl. dazu Engel/Hurrelmann 1989).

Zusammenfassung (Englisch)

Many stressful events occur in the lives of children and adolescents which can affect their psychological development as well as their health. This study examines stress in children in the sixth year of school, according to the stress model of Lazarus (1985) in which stress is seen as ?a relationship between the person and the environment that is appraised by the person as relevant to his or her well-being and in which the person?s resources are taxed or exceeded? (Folkman/Lazarus 1985, S. 152, zit. n. Govaerts/Grégoire 2004, S. 262). According to this theory, a person appraises a certain situation to be a stressor (or not), which can lead to symptoms of stress (see Lazarus/Folkman 1986). The focus in this research is on gender and school type as well as the educational background of the parents. Social and school situations pose particular challenges to children. 203 participants were asked about their stress behaviour using a questionnaire comprising stress experience, stress symptomatology (SSK: Lohaus et al. 1996), as well as coping style (SVF-KJ: Hampel et al. 2001). According to this research, girls experience more stress than boys, while the school type appears not to have an effect on the stress levels in the children. Female students more often used positive coping strategies than male students, which indicates positive general coping. At the same time, girls tend more to dwell on their problems than boys. The analysis showed a higher tendency towards physical symptoms of stress among girls. Students of the ?NMS? used positive coping strategies more often than other students. The educational background of the father is a determining factor in the choice of school type. But stress was not correlated with the variance of the individual?s educational background compared to the average educational background of the whole class. Only correlations between the variance of the father?s educational background and the resignation coping strategy were found.

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