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Titel
Empirische Untersuchung über die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf ausgewählte steirische Klein- und Mittelbetriebe / Jürgen Falland
Verfasser/ VerfasserinFalland, Jürgen
Begutachter / BegutachterinGrossmann Gerhard
Erschienen2009
Umfang133 Bl. : Zsfassungen dt. u. engl. ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2009
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Klein- und Mittelbetrieb / Wirtschaftskrise / Steiermark / Klein- und Mittelbetrieb / Wirtschaftskrise / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-73205 Persistent Identifier (URN)
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Empirische Untersuchung über die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf ausgewählte steirische Klein- und Mittelbetriebe [1.44 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Wirtschaftskrise hält die Welt seit mehr als zwei Jahren in Atem. Und es ist noch kein Ende abzusehen. Die Habgier einiger amerikanischer Banken hat dazu geführt, dass die sogenannte Immobilienblase überhaupt entstehen konnte. Es wird bestimmt nicht die letzte Spekulationsblase sein. Wie im Fall der ?Dotcom-Blase? wurde anscheinend aus den gemachten Fehlern nicht gelernt. Die Immobilienblase brachte das Fass zum Überlaufen. Seit Ende 2008 ist die Wirtschaftskrise auch in der Steiermark spürbar. Aus diesem Grund wird im Rahmen dieser Arbeit eine empirische Untersuchung durchgeführt. Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf ausgewählt steirische Klein- und Mittelbetrieben soll ermittelt werden. 256 Unternehmen wurden eingeladen um an der Befragung teilzunehmen. Betroffen sind häufig exportorientierte Industrieunternehmen. Die Landes- und Bundesregierung haben einige Maßnahmenpakete (zB Bildungskarenz, Kurzarbeit) gesetzt, mit denen offensichtlich die Wirtschaftskrise abgeschwächt wurde. Die Maßnahmen scheinen zu greifen. Aus der Befragung geht hervor, dass UnternehmerInnen die Wirtschaftskrise nicht so negativ wahrnehmen, und gegen die Krise gut gerüstet sind. UnternehmerInnen bleiben objektiv, und lassen sich nicht von den Medien in ihren unternehmenspolitischen Entscheidungen beeinflussen. 1/3 der Befragten verfügen über einen Krisenplan gegen die Wirtschaftskrise. Maßnahmen wie Abbau von Zeit- und Urlaubsguthaben werden eher herangezogen die Krise zu überwinden als Stellenabbau. Werden MitarbeiterInnen abgebaut, dann trifft das hautsächlich jüngere MitarbeiterInnen. Daraus lässt sich vermuten, dass ältere MitarbeiterInnen einen höheren Stellenwert in den Unternehmen haben.

Zusammenfassung (Englisch)

The financial crisis holds the world in its breath for more than two years and no end is yet to be seen. The greed of some American banks led to the fact that the so called real estate bubble could develop, and it will probably not be the last. Similar as in the case of the ?Dotcom bubble? one did not learn from experiences, instead the same mistakes were made again. The real estate bubble brought the barrel to overflow. Since the end of 2008 the financial crisis is noticeable in Styria. To be able to state the damage being done to styrian small and medium sized companies an empiric survey is a part of this work. 256 companies were asked to take part in the survey. Noticeable is that export oriented industrial companies are more affected than others. The Regional and Federal Government have created forms of help measurements (for example educational leave, short-time work etc), which obviously have helped to weakened the effects of the economic crisis. Appreciable is that most enterprisers do not regard the financial crisis as negative as expected and seem to be well braced. Most try to remain objective and refuse to make business decisions influenced by media. In about 1/3 of the companies, taking part in the survey, a plan exists with measures in case the company would be affected of the financial crisis. These tend to be sending the employers of vacation and/or compensatory time rather than reduction of staff. If it comes to reduction of staff, in spite of measurements, it affects mostly the recently employed or/and the younger employees. From the point of view, one must assume that older employees enjoy a higher value, according to the companies asked in the survey.