Titelaufnahme

Titel
Optimalität vs. eingeschränktes Verhalten : eine Analyse in dem Bereich der experimentellen Wirtschaftsforschung / Stefanie Hofer
Weitere Titel
Optimal vs. restricted behaviour. An analysis in the field of experimental research
Verfasser/ VerfasserinHofer, Stefanie
Begutachter / BegutachterinLeopold-Wildburger Ulrike
Erschienen2010
UmfangV, 108 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Räuber-Beute-Verhältnis / Experimentelle Wirtschaftsforschung / Räuber-Beute-Verhältnis / Experimentelle Wirtschaftsforschung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-72955 Persistent Identifier (URN)
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Optimalität vs. eingeschränktes Verhalten [0.85 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Experimente dienen der Beobachtung menschlichen Verhaltens in komplexen Systemen. Anhand der experimentellen Wirtschaftsforschung will man herausfinden, wie Menschen Entscheidungen treffen und wie ihr Steuerungsverhalten in komplexen Systemen aussieht. Die Grundlage des in dieser Arbeit verwendeten Simulationsmodells ist das Lotka-Volterra Differentialgleichungssystem, welches eine Beschreibung der Räuber-Beute Beziehung bietet. Es handelt sich bei dem Experiment um ein geschlossenes Biotop mit 2 Populationen, die in gegenseitiger Abhängigkeit und Interaktion zueinander stehen. Die Probanden sollen nach gewissen Vorgaben die Steuerung dieses komplexen Systems vornehmen. Es gilt das Biotop optimal und nachhaltig zu nutzen, um so den Gesamterlös zu maximieren. Die Optimallösung impliziert eine Strategie mit Spezialisierung auf die Räuberpopulation. Es wird jedoch vermutet, dass eine signifikante Konzentration in der Entscheidungsfindung der Probanden auf den Beutetieren liegt. Die Analyse der Experimentauswertung zeigt, dass mit 74% eine Strategie mit Beutefokus angewandt wird. Dieses eingeschränkte Verhalten steht der Optimallösung gegenüber und es stellt sich die Frage, warum diese Fallacy entsteht.Um Zusammenhänge zwischen den getroffenen Entscheidungen der Probanden und ihrer Persönlichkeit herzustellen, wurde vor dem Simulationsmodell ein situationsunabhängiger Persönlichkeitstest durchgeführt. Mit Hilfe eines situationsabhängigen Fragebogens wird im Anschluss an die Durchführung des Räuber-Beute Experiments nach der Entscheidungsstrategie gefragt. Ein Erklärungsansatz für die aus dem Experiment resultierende Fallacy bietet die Verfügbarkeitsheuristik von Tversky und Kahneman, welche eine Verzerrung des Urteils gedächtnispsychologisch erklärt. Das Entscheidungsverhalten wird davon beeinflusst, wie verfügbar ein Ereignis ist.

Zusammenfassung (Englisch)

Experiments are used to observe human behaviour in complex systems. On the basis of experimental economic research, we can find out how people actually make decisions and control what their behaviour looks like in complex systems. The basis of the simulation model used in this thesis is the Lotka-Volterra system of differential equations, which provides a description of the predator-prey relationship. In this experiment, there is a closed habitat with two populations, which are interdependent and interact with each other. The volunteers perform according to certain specifications to control this complex system. The optimum and sustainable habitat is required to maximize the total proceeds. The optimal solution requires a strategy with specialization in the predator population. However, it is assumed that a significant concentration is in the making of the subjects on the prey. The experimental analysis shows that 74% is applied with a strategy-focused prey. This behaviour is limited compared to the optimal solution, and it raises the question of why this fallacy exists. To establish connections between the decisions of the subjects and their personalities, a situation-personality test was conducted prior to the simulation model. Following the implementation of the predator-prey experiment the participants were asked about the decision strategy using a situational questionnaire. An explanation for the fallacy which arises as a result of this experiment is the availability heuristic, explained by Tversky and Kahneman. It is a distortion of decisions explained by memory psychological reason. The decision-making behaviour is influenced by the availability of a result.

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