Titelaufnahme

Titel
Barriere(freiheit) im Tourismus? / Wrussnig Kathrin
Weitere Titel
Barrier(free) tourism?
Verfasser/ VerfasserinWrussnig, Kathrin
Begutachter / BegutachterinPrisching Manfred
Erschienen2010
Umfang145 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Barrierefreiheit / Tourismus / Barrierefreiheit / Tourismus / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-72741 Persistent Identifier (URN)
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Barriere(freiheit) im Tourismus? [0.67 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Barrierefreier Tourismus wird als zukünftiger Qualitätstourismus für Alle und als entscheidender Wettbewerbsvorteil gepriesen. Die Reaktionen der Wirtschaft auf dieses Konzept sind allerdings sehr zurückhaltend. Im Rahmen dieser Masterarbeit gilt es, zu klären, weshalb eine dem Anschein nach bedeutsame marktwirtschaftliche Tourismusnische brachliegt. Mittels qualitativer, leitfadengestützter ExpertInneninterviews gibt eine Analyse der Barrieren von Menschen mit Behinderung im Tourismus essentielle Hinweise zur Begründung dieses touristischen Paradoxons. Die Barrieren werden dabei sowohl allgemein als auch Anhand eines konkreten Beispiels aus der Tourismuspraxis diskutiert. Von soziologischem Interesse ist dabei nicht nur der ?herkömmliche? Tourismus mit all seinen Hürden für Menschen mit Behinderung, sondern auch der als neue Marktlücke identifizierte barrierefreie Tourismus, der erhebliche Inkonsistenzen und Widersprüchlichkeiten aufweist. Die Studie wird von den Einsichten des klinisch-medizinischen oder rationalen Modells und des soziologischen (sozialen) Modells von Behinderung theoretisch fundiert. Behinderung kann also entweder als medizinisch fassbare und individuelle Kategorie konzipiert werden, oder als Produkt sozialer, gesellschaftlicher Umweltfaktoren. Vor dem Hintergrund dieser Modelle werden die Fragestellungen und die Querschnittsthematik Freizeit, Tourismus und Behinderung, die ein bis dato wenig beachtetes Arbeitsfeld einer Soziologie der Behinderung darstellt, erklärt. Im empirischen Teil der Arbeit wird auf diese unterschiedliche Lesarten von Behinderung Bezug genommen. (Barrierefreier) Tourismus wird also auf die Geltung defektologischer und sozialer Ansätze untersucht.

Zusammenfassung (Englisch)

Accessible tourism is discussed and promoted as future quality tourism for all and a decisive competitive advantage. However, tourism industry has just responded to that promising concept with restraint and in a truly subdued manner. Within the scope of the thesis it needs to be explained, why an apparently important economical gap in the market does not want to be closed. By means of qualitative expert interviews according to a manual an analysis of the barriers faced by people with disabilities gives essential reasons for this absurd situation. Besides, these barriers are analysed in general tourism industry as well as illustrated on a specific practical example. At the same time not only the obstacles in tourism proved to be of particular sociological interest, but also accessible tourism, recently termed a niche market in tourism industry, which presented severe inconsistencies and theoretical contradictions. The so called medical or rational model and sociological (social) model of disability constitute the study`s theoretical framework. From a medical position disability can be conceptualised as a biological and individual phenomenon. From a social position disability can be seen as a product of structural, institutional and environmental barriers. The latter also emphasises the social creation and construction of disability. Against the background of these different disability model approaches or paradigms the overlapping context of leisure, tourism and disability becomes evident, which is a hardly considered field of work of a sociology of disability. These variant readings of disability provide the appropriate setting for this empirical research study and are therefore constantly referred to. (Accessible) tourism is investigated as regards the existence of defective and social approaches.

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