Titelaufnahme

Titel
Anwendung von Impairment-Tests in österreichischen IFRS-Konzernabschlüssen / Stefanie Perlet
Verfasser/ VerfasserinPerlet, Stefanie
Begutachter / BegutachterinWagenhofer Alfred
Erschienen2010
UmfangVIII, 92 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / International Financial Reporting Standards / Konzernabschluss / Österreich / International Financial Reporting Standards / Konzernabschluss / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-72516 Persistent Identifier (URN)
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Anwendung von Impairment-Tests in österreichischen IFRS-Konzernabschlüssen [1.1 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der IAS 36 ist ein umfangreicher Internationaler Rechnungslegungsstandard. In seinen Gültigkeitsbereich fallen alle europäischen Konzernabschlüsse von Mutterunternehmen, deren Wertpapiere an einem geregelten Markt in einem beliebigen Mitgliedsstaat gehandelt werden. In diesem Standard wird die Anwendung von Impairment-Tests geregelt, wodurch Wertminderungen bzw. Wertaufholungen von Vermögensgegenständen festgestellt werden sollen. Dazu wird der erzielbare Betrag des Vermögenswerts als der höhere von dessen Nutzungswert, also die Differenz der dem Vermögenswert zuzuordnenden zukünftig voraussichtlich zufließenden und abfließenden Cashflows, und dessen Beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten, welcher durch den Verkauf des Vermögenswerts an vertragswillige, fachkundige Käufer erzielt werden kann, ermittelt und mit dem Buchwert des Bewertungsobjekts verglichen. Von der berechneten Differenz lässt sich ableiten, ob eine Wertminderung oder eine Wertaufholung eingetreten ist. Einen besonderen Stellenwert bei der Beurteilung, ob eine Wertminderung eingetreten ist, nimmt der Geschäfts- bzw. Firmenwert ein. Diesem kommt deshalb eine spezielle Bedeutung zu, weil einmal abgeschriebener Goodwill nicht mehr aufgewertet werden kann. Diese Masterarbeit befasst sich mit der empirischen Analyse von österreichischen Konzernabschlüssen aus dem Jahr 2008 bzw. 2008/2009 bezüglich Impairment-Tests. Hierzu werden vor allem deskriptive Daten, die den Impairment-Test betreffen, dargestellt. Aufgrund der umfangreichen, vom Standard geforderten Anhangsangaben, beschäftigt sich ein Teil der Analysen mit den diesbezüglichen Auswertungen. Zu den Ergebnissen dieser Untersuchung gehören unter anderem die Erkenntnis, dass 51 % der untersuchten Konzerne, Wertminderungen zu verbuchen hatten und dass teilweise in den Konzernabschlüssen die Mindestanforderungen bezüglich der Anhangsangaben nicht erfüllt sind.

Zusammenfassung (Englisch)

The IAS 36 is a comprehensive international accounting standard. In its area of responsibility pertain all European consolidated financial statements of parent companies whose securities are traded on a regulated market in any member state of the European Union. In this standard the use of impairment testing is regulated, which determines necessary impairments or write-ups of assets. For this purpose the recoverable amount of the asset has to be determined. It is given by the higher of its value in use, which is the difference of the expected, attributable future inflowing and outflowing cash flows and its fair value less costs to sell, which can be achieved through the sale of the asset to willing, qualified buyers. By comparing the recoverable amount with the carrying amount of the asset it can be determined whether an impairment loss has occurred or not. A significant value in assessing whether an impairment loss has occurred is occupied by the goodwill. This is therefore of special importance because once goodwill has been written off it can not be upgraded.This thesis deals with the empirical analysis of the Austrian consolidated financial statements from 2008 and 2008/2009 regarding impairment testing. Especially descriptive data relating to the impairment test is presented. Because of the extensive notes required by the standard, a part of the analysis deals with the related reports. The results of this study include the finding that 51% of the corporations recorded impairment losses and there are consolidated financial statements which do not fulfill the minimum requirements of the standard regarding the notes.