Titelaufnahme

Titel
Moderne Risiko- und Performancemaße für Investments / Florian Gradwohl
Verfasser/ VerfasserinGradwohl, Florian Leo
Begutachter / BegutachterinFischer Edwin
Erschienen2010
UmfangV, 58 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Performance <Kapitalanlage> / Portfolio Selection / Performance <Kapitalanlage> / Portfolio Selection / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-72473 Persistent Identifier (URN)
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Moderne Risiko- und Performancemaße für Investments [0.46 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

AbstractEine schiefe Verteilung der Portfoliorendite hat zur Folge, dass viele Performancemaße, wie beispielsweise Sharpe Ratio, ungenaue Ergebnisse liefern. Besonders dann, wenn traditionelle Investmentstrategien mit alternativen Assetklassen in einem Portfolio vermischt werden, kann es zur Unter- oder Überschätzung des Risikos kommen. Typisch für solche Situationen sind insbesondere Hedge Fonds, deren Renditen mitunter signifikant von einer Normalverteilung abweichen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, unterschiedliche Ansätze von verschiedenen Autoren aufzuzeigen und zu diskutieren, die versuchen traditionelle Risiko- und Performancemaße dahingehend zu verändern, dass ihre Zuverlässigkeit auch für moderne Investitionen gegeben ist beziehungsweise erhöht werden kann. Durch Erweiterungen oder Adaptionen traditioneller Maße erreicht man zum Beispiel, das dritte und vierte zentrale Moment einer Wahrscheinlichkeitsverteilung in die Berechnungen mit einfließt. Weiters wird auch die Definition von Risiko einer näheren Beleuchtung unterzogen. In der Portfoliotheorie nach Markowitz sind Varianz und Standardabweichung die zentralen Parameter der Risikodefinition. In moderneren Ansätzen spricht man bei diesen Parametern allerdings nicht nur von Risiko, sondern auch von Chancen, dem sogenannten upside potential. Man geht davon aus, dass eine Abweichung vom Erwartungswert genauso Potential nach oben haben kann. Der Kritikpunkt an der Standardabweichung ist nun, dass sie, ungeachtet, ob die Abweichung positive oder negative Auswirkungen auf die Rendite hat, jegliche Art von Abweichung als Risiko beschreibt. Mittels einer empirischen Untersuchung anhand des Dow Jones EuroStock 50 wird gezeigt, inwieweit sich Performancekennzahlen durch Erweiterung und Adaption verändern und vor allem in welche Richtung sich ihre Zuverlässigkeit entwickelt.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractA non-normal distribution of portfolio returns implicates that many performance measures, such as the Sharpe Ratio, do not deliver accurate results. Especial-ly, when traditional investment strategies are paired with modern assets in a portfolio, the chance of under- or overestimating the risk is given. Typically for such situations are in particular hedge funds because their returns are occa-sional significant different distributed than a normal distribution.The goal of this thesis is to depict as well as discuss different approaches of various authors, who tempt to alter traditional risk measures in order to achieve reliable results for alternative investments. For example, expending and modifying the traditional measures results in in-tegrating the third and fourth central moment of a distribution into the evalua-tion. Moreover, the definition of risk is discussed in more detail. In Markowitzs Portfolio selection model, variance and standard deviation are the main para-meters used to define risk. Modern approaches, however, define these para-meters not only as risk but also as chances, the so called upside potential. Thus it is assumed that a deviation from the mean of a normal distribution has also a certain probability of being positive. However, a point of criticism about these parameters is that deviations, irrespective of the direction, are always described as risk.The empirical part, using data of the Dow Jones EuroStoxx 50, demonstrates the impact of the change of some parameters on the results of performance measures and in particular in which direction their reliability evolutes.