Titelaufnahme

Titel
Die steirische Rüstungsindustrie 1938 - 1945 und der Einsatz von ausländischen Arbeitskräften : (Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter, KZ-Insassen) / Simone Burgschwaiger
Weitere Titel
The Styrian arms industry 1938 - 1945 and the assignment of foreign manpower (prisoners of war, forced labourers, prisoners of concentration camps)
Verfasser/ VerfasserinBurgschwaiger, Simone
Begutachter / BegutachterinKarner Stefan
Erschienen2009
UmfangV,114 Bl. : Zsfassungen in dt. u. engl. ; Ill., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2009
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Rüstungsindustrie / Zwangsarbeit / Geschichte 1938-1945 / Steiermark / Rüstungsindustrie / Zwangsarbeit / Geschichte 1938-1945 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-71534 Persistent Identifier (URN)
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Die steirische Rüstungsindustrie 1938 - 1945 und der Einsatz von ausländischen Arbeitskräften [1.56 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit den Ursachen und dem militärischen Verlauf des Zweiten Weltkrieges haben sich Historiker schon sehr früh auseinandergesetzt.

Allerdings wurde dabei der Bedeutung, die der Rüstungsindustrie für den Verlauf des Zweiten Weltkrieges zukam, lange wenig Beachtung geschenkt.

Dies trotz der Tatsache, dass die Erkenntnis aus dem Ersten Weltkrieg Die Fabrik ist das Schlachtfeld, wo die letzte Entscheidung fällt in noch viel größerem Maße für den Krieg von 1939 bis 1945 gültig war. Im Zweiten Weltkrieg wurden die militärischen und politischen Chancen letztlich fast ausschließlich von den wirtschaftlichen Möglichkeiten bestimmt.In diesem Kontext geht die vorliegende Arbeit der Frage nach, welche Bedeutung die steirische Industrie für die Rüstungsindustrie des Dritten Reiches hatte. Dabei wird ihre Einbeziehung in die deutsche Kriegsrüstung in den verschiedenen Phasen des Krieges von den Blitzkriegen bis zur Zeit, als Österreich zum Luftschutzkeller des Reiches wurde beleuchtet. Es wird aufgezeigt, welche Betriebe sich die einzelnen Wehrmachtteile sichern konnten und welche von ihnen schließlich tatsächlich Bedeutung erlangten.Die Arbeit beschäftigt sich zudem mit der nationalen Verteilung und den Lebensbedingungen der ausländischen Arbeitskräfte, die auch in den steirischen Betrieben zunehmend das Rückgrad der Rüstungswirtschaft bildeten. Es wird auch dargelegt, dass während der Einsatz von Kriegsgefangenen von langer Hand vorbereitet worden war, der Einsatz von Zwangsarbeitern, der einen eklatanten Bruch mit der nationalsozialistischen Ideologie darstellte, ursprünglich gar nicht vorgesehen gewesen war: Die Zwangsarbeit begann mit der Besetzung Polens und wurde zum Präzedenzfall.Dass es in diesem Krieg ohne Skrupel immer lediglich um die Steigerung der wirtschaftlichen Effektivität ging, zeigt sich auch an den im Verlauf des Krieges geänderten Erlassen zur Behandlung der Fremdvölkischen, die auch sehr stark von Hitlers Bündnispolitik beeinflusst wurde.

Zusammenfassung (Englisch)

Though soon after the end of World War II historians have begun to deal with its reasons and military development, at first they did not pay great attention to the significance of the armament economy. This happened despite the American's insight gained in Word War I, that the factory is the battlefield where the last decision is made - and the fact, that this statement even much more applied to the time from 1939 to 1945, because at that time the military and political chances in the end nearly without exception depended on the economical possibilities.

In connection with this, my final thesis for MA degree investigates the significance of Styrian industrial companies for the armament of the Third Reich. For that purpose their incorporation into the German war armament at the different stages of the war - from the attack on Poland till that time, when Austria became the bomb shelter of Hitler's empire - is examined from every angle. Furthermore it is shown which companies were producing armaments material on behalf of the army, the air force or the navy or on behalf of several of them - and which of them really became important in the end. The thesis also deals with the national distribution and the living conditions of the foreign manpower in Styria, where they also became more and more the backbone of the companies. Concerning the topic of foreign labour it turns out, that in contrast to the use of prisoners of war no preparations had been made for the use of forced labourers in the beginning because their presence presented a drastic violation with the NS-ideology. Poland's conquest was the beginning of the forced labour and became a classic example.

Changed edicts concerning the treatment of foreign manpower also depending on Hitler's alliance policy - show, that the most important thing at World War II was the increase in economical effectiveness.

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