Titelaufnahme

Titel
Serbiens Weg in die EU : eine SWOT-Analyse / vorgelegt von Christoph Hödl
Verfasser/ VerfasserinHödl, Christoph
Begutachter / BegutachterinCede, Peter
Erschienen2010
UmfangVII, 106 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Serbien / Europäische Union / Beitritt / Serbien / Europäische Union / Beitritt / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-71305 Persistent Identifier (URN)
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Serbiens Weg in die EU [2.73 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Serbien, oftmals als "Herz des Balkans" und als "Schlüsselland der EU-Integration des Westbalkans" bezeichnet, nimmt aufgrund seiner politischen, historischen und kulturellen Entwicklung eine zentrale Rolle in der südosteuropäischen Staatenwelt ein. Die Machtübernahme Milosevics, der Zerfall Jugoslawiens und die internationale Isolation, der als Verbrecherland und Kriegsschuldiger gebrandmarkten Nation, nagten an dieser Vorreiterrolle Serbiens und verhinderten in den 1990ern eine Annäherung an und eine Integration in die Europäische Union. Diese Ereignisse und deren Auswirkungen fließen bis heute in das gesellschaftliche Leben Serbiens ein und lassen die serbische Bevölkerung von einem anderen Serbien, einem wohlhabenden und modernen, träumen. Die Europäische Union versinnbildlicht in den Augen vieler Serben die erwünschten Merkmale "Fortschritt" und "Wohlstand" - ein Beitritt zum elitären Klub ?EU? soll auch Serbien diese Eigenschaften bescheren. Ein solcher Beitritt ist aber erst nach Erfüllung bestimmter, von Serbien bisher unzureichend erfüllter Kriterien (Kopenhagener Kriterien) möglich. Eine Beschreibung der Erweiterungspolitik der EU am Westbalkan, in deren Mittelpunkt der Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess steht, ist unumgänglich für den Schwerpunkt dieser Masterarbeit. Dieser besteht aus einer SWOT-Analyse, die die unterschiedlichen Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken Serbiens erörtert und in der Beantwortung der Fragestellung ?Ist Serbien reif für die EU?? mündet.

Zusammenfassung (Englisch)

Serbia, often called "Heart of the Balkan" and "Key country for the EU-integration of the western Balkans", takes up a central role in South East Europe due to his political, historical and cultural development. The rise of Milosevic, the fall of Yugoslavia and the international isolation preyed on Serbias position and avoided a convergence and integration to the European Union in the 1990ies. Till this day these occurrences flow into the social life in Serbia and so the Serbian population dreams of another Serbia, a prosperous and modern Serbia. The European Union typifies the desirable progress and wealth in the eyes of the Serbians and an accession to the elitist club "EU" should give Serbia exactly these attributes. But such an accession is only possible, if specific criteria (the so-called Copenhagen criteria) are fulfilled.The master thesis starts with a description of the EU-enlargement-politics for the Western Balkans, which is essential for the main part of this thesis: A SWOT-Analysis, which shows strengths, weaknesses, opportunities and threats of Serbia and answers the question "Is Serbia ripe for the EU"?