Titelaufnahme

Titel
Die Ästhetik des Raumes im neueren Romanwerk Le Clézios / vorgelegt von Angela Gamerith
Verfasser/ VerfasserinGamerith, Angela
Begutachter / BegutachterinHelmich Werner
Erschienen2010
Umfang117 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Le Clézio, J. M. G. / Roman / Raum <Motiv> / Geschichte 2006-2008 / Le Clézio, J. M. G. / Roman / Raum <Motiv> / Geschichte 2006-2008 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-71194 Persistent Identifier (URN)
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Die Ästhetik des Raumes im neueren Romanwerk Le Clézios [0.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit wird das neuere Romanwerk von Jean-Marie Gustave Le Clézio bezüglich der Ästhetisierung des Raumes analysiert. Das Interesse der Verfasserin liegt dabei in den mannigfaltigen Darstellungsweisen des erzählten Raumes. Gegenstand dieser Arbeit sind insbesondere zwei Texte, Ourania (2006) und Ritournelle de la faim (2008). Die Romane werden mittels einer analytischen Gliederung behandelt. Die Strukturierung der Kapitel erfolgt nach raumgliedernden Parametern. Es werden nacheinander die literarischen Darstellungsweisen des Fernbereichs, des Nahbereichs, der vertikalen und der horizontalen Gliederung behandelt. Darauf folgend werden Außen- und Innenräume sowie die Grenz- und Schwellenräume betrachtet. Durch Analysen markanter Textpassagen werden die vermittelten Raumstrukturen in Hinblick auf ihre ästhetischen Besonderheiten dargelegt, wobei wiederkehrende Themen aufgezeigt werden. Die Muster der raumstrukturierenden Prinzipien werden auf den verschiedenen textuellen Ebenen ermittelt. Dabei wird auf die Untersuchung der reichhaltigen Bildsprache besonderer Bedacht gelegt, denn sie enthält rekurrente Bilder sowie Stilfiguren. Analogien auf der semantischen Ebene werden ebenso aufgezeigt wie lyrische Elemente in den Prosatexten dargelegt werden. Dabei wird auf Stilfiguren wie Metaphern, Vergleiche und Allegorien, sowie auf seltener auftretende stilistische Mittel detailliert eingegangen. Dem den Texten inhärentem rhythmischen Prinzip wird auf mehreren textuellen Ebenen in dieser Arbeit viel Raum gegeben. Einige frühere Werke Le Clézios werden themenspezifisch in diese Arbeit einbezogen. Soziokulturelle Aspekte werden angesprochen und in einen kulturhistorischen Kontext gestellt. Des Weiteren werden interdisziplinäre geisteswissenschaftliche Bezüge zur Musik und zur Malerei hergestellt sowie dargelegt.

Zusammenfassung (Englisch)

In this master?s thesis the recent novelistic Opus of Jean-Marie Gustave Le Clézio is analyzed focusing on the aesthetics of space. The special interest concerns the various representations of the narrated Space. Subject matter of this paper are in particular two texts, Ourania (2006) and Ritournelle de la faim (2008). The novels are treated by means of an analytic plan. The structuring of the chapters results from the parameters of spatial categories. Spatial representations in the texts are treated successively: the distance, the closeness, the vertical and the horizontal disposition. Subsequently the Outside and the Inside as well as border space and thresholds are treated. By analyzing distinctive excerpts spatial structures are getting pointed out with regard to their aesthetical characteristics in the course of which recurrent themes are depicted. The patterns of the space-structuring principles are established on various textual levels. At the same time the rich language of the figures, patterns and symbols is analyzed because it contains recurrent images and figures of literary style. Semantic analogies are pointed out as well as lyric elements in the prose are explained. Thereby literary style figures such as metaphors, allegories, comparisons and others which occur more rarely are dealt with in detail. Rhythmic elements of the different levels in the novels are analyzed and explained. Therefore some older texts of Le Cézio are included in this thesis. Socio-cultural aspects are mentioned and put in a cultural-historical context. Furthermore interdisciplinary references to the humanities, especially music and painting are established and explained.