Titelaufnahme

Titel
Sterbehilfe - das Recht auf einen Tod in Würde? : eine aktuelle Diskussion der Sterbehilfe unter religiösen Aspekten / eingereicht von Eva Obermayer
Verfasser/ VerfasserinObermayer, Eva
Begutachter / BegutachterinNeuhold Leopold
Erschienen2010
Umfang129 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-71129 Persistent Identifier (URN)
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Sterbehilfe - das Recht auf einen Tod in Würde? [0.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel dieser Masterarbeit ist es, das viel diskutierte Thema Sterbehilfe näher zu beleuchten, wobei mein Hauptaugenmerk auf geführte Interviews mit Herrn Pfarrer Dr. Josef Keler von der Pfarre Graz Don Bosco, Herrn Ludwig Amadeus Minelli vom Schweizer Sterbehilfeverein DIGNITAS sowie mit Herrn Hans Muralt von der Schweizer Sterbehilfeorganisation EXIT-Deutsche Schweiz liegt. Die Niederlande und Belgien riefen mit der Legalisierung der aktiven Sterbehilfe hitzige Diskussionen hervor, die auch in nächster Zeit nicht aufzuhören scheinen. Die Existenz zweier Schweizer Sterbehilfeorganisationen, DIGNITAS und EXIT-Deutsche Schweiz, die kranken Menschen helfen, ihr Lebensende selbst zu bestimmen, trägt ebenfalls zu dieser Diskussion bei. Diese Vertiefung bedarf der Beleuchtung der verschiedenen Arten von Sterbehilfe, der Position der römisch-katholischen Kirche, der fünf Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross, der Patientenverfügung sowie der weltweit zwei grössten Sterbehilfeorganisationen, DIGNITAS und EXIT-Deutsche Schweiz.In Bezug auf meine Motivation, über diese Thema zu schreiben, war die am 14. Oktober 2007 ausgestrahlte Sendung ?Im Zentrum?, deren Diskussionsteilnehmer über das gesellschaftspolitische Thema ?Sterbehilfe. Wer entscheidet über Leben und Tod?? debattierten, ausschlaggebend. Einer der Diskussionsteilnehmer war DIGNITAS-Gründer RA Ludwig Amadeus Minelli, welcher seine Position in der Sterbehilfedebatte kund gab. Angeregt von dieser lehrreichen Diskussion entschloss ich mich, der Frage nach dem Umgang mit dem Lebensende nachzugehen. Der Begriff Menschenwürde sollte immer wieder neu hinterfragt werden, um ihn dadurch mehr als bisher zu verinnerlichen und dementsprechend auch anzuwenden.

Zusammenfassung (Englisch)

A current discussion of euthanasia with regard to religious aspects. The aim of this thesis is to shed light on the much discussed topic euthanasia. My focus is on the conducted interviews with the vicar Josef Keler of the parish Graz Don Bosco, with Mr. Ludwig Amadeus Minelli of the Swiss dying institution DIGNITAS as well with Mr. Hans Muralt of the Swiss dying institution EXIT-Deutsche Schweiz.With the legalisation of active euthanasia, the Netherlands as well as Belgium evoked highly charged discussions, which do not seem to stop in the near future. The existence of the two Swiss dying institutions, DIGNITAS and EXIT-Deutsche Schweiz, helping ill people determine the end of their life themselves, also contributes to this discussion, requiring an analysis of the different forms of euthanasia, the position of the Roman Catholic Church concerning euthanasia, the five dying stages by Elisabeth Kübler-Ross, the living will as well as the two biggest dying institutions worldwide, DIGNITAS and EXIT-Deutsche Schweiz.The television programme ?Im Zentrum? broadcasted on 14th October 2007, where the panelists discussed the sociopolitical topic ?Euthanasia. Who decides about life and death??, was the decisive factor for me to write about this topic. One of the panelists was Mr. Ludwig Amadeus Minelli, the founder of the Swiss dying institution DIGNITAS, who expressed his view on the euthanasia debate. The debate itself was truly inspiring for me and for this reason, I decided to engage myself in the discussion dealing with euthanasia.The term human dignity should always be re-questioned in order to internalise it more than ever before and to apply it accordingly.