Titelaufnahme

Titel
Auslandserfolg österreichischer Unternehmen in Zentral- und Osteuropa / Claudia Obernhuber
Verfasser/ VerfasserinObernhuber, Claudia Maria
Begutachter / BegutachterinFuchs, Manfred
Erschienen2009
UmfangVII, 151 Bl. : Zsfassungen dt. u. engl. ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2009
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Unternehmen / Osteuropa / Österreich / Unternehmen / Osteuropa / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-71063 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Auslandserfolg österreichischer Unternehmen in Zentral- und Osteuropa [3.52 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der vorliegend Studie besteht darin anhand qualitativer Interviews zu eruieren, welche Vorgehensweise österreichischen Unternehmen bei ihrem Engagement in Zentral- und Osteuropa wählen und worauf die Gründe des Erfolges dieser in den CEE-Märkten beruhen. Prinzipiell hat sich abgezeichnet, dass die österreichischen Unternehmen bei der Internationalisierung ihrer Geschäftstätigkeiten nach den Internationalisierungsprozess-modellen der skandinavischen Schulen vorgehen, für welche eine stufenweise, auf Lernschritten basierende und daher eher vorsichtige Vorgehensweise charakteristisch ist.Bei den Gründen für den Erfolg österreichischer Unternehmen in Zentral- und Osteuropa wird insbesondere behauptet, dass diese vom frühen Markteintritt in Kombination mit hohem Nachholbedarf und Wirtschaftswachstum profitieren. Abgesehen davon spielt die kulturelle Sensibilität der österreichischen Unternehmen, welche sich nicht nur in einem allgemeinen Verständnis für die Problematiken der Länder sondern auch in der Personalauswahl, im kooperativ geprägten Führungsstil und der Anpassung des Marketing Mixes auf lokale Anforderungen widerspiegelt, eine wesentliche Rolle bei der erfolgreichen Positionierung in den Zielmärkten. Angesichts der globalen Wirtschaftskrise stellt sich für österreichischen Unternehmen derzeit nicht mehr nur die Frage, was den Erfolg dieser in Zentral- und Osteuropa determiniert, sondern vielmehr, ob diese auch in der Lage ihre Erfolgsposition in den CEE-Märkten aufrecht zu erhalten.

Zusammenfassung (Englisch)

The goal of the present study is to analyze how Austrian companies proceed in internationalizing to Central and Eastern Europe and which factors account for the performance of Austrian companies in the CEE markets. Therefore qualitative interviews were carried out. In general it can be said that Austrian companies internationalize according to the internationalization process model of the Scandinavian Schools. A rather cautious and incremental approach based on organizational learning is characteristic for these schools. As far as the success factors are concerned, it is often said that Austrian companies profit especially from an early market entrance in combination with backlog demand and economic growth. Apart from that also the cultural sensibility of Austrian companies, which is not only reflected in a general understanding of the problems in the target countries, but also in the selection of personnel, a cooperative management style and the adaptation of the marketing mix to local requirements, seems to play an important role in the successful positioning in the target markets.In the face of the global economic crisis not merely the question what factors determine the performance of Austrian companies in Central and Eastern Europe arises, but rather if those are able to maintain their profitable position in the CEE markets.