Titelaufnahme

Titel
Fehlende Ressourcen in der Entwicklung von Mädchenkriminalität / vorgelegt von Cornelia Unterberger
Verfasser/ VerfasserinUnterberger, Cornelia
Begutachter / BegutachterinHeimgartner, Arno
Erschienen2009
UmfangVII, 114, XXX Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2009
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Mädchen / Kriminalität / Kriminalität / Jugendliche Täterin / Jugendkriminalität
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-71059 Persistent Identifier (URN)
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Fehlende Ressourcen in der Entwicklung von Mädchenkriminalität [0.8 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitend in das Thema der "Mädchenkriminalität" werden im theoretischen Teil grundlegende Begriffe wie "Jugend", "abweichendes Verhalten", "Kriminalität" und "Delinquenz" definiert. Weiters wird in Kapitel 2 das Jugendstrafrecht vorgestellt und dessen Ziele und Aufgaben werden näher erläutert. Hierbei wird auch auf die verschiedenen Sanktionierungsmaßnahmen und die Diversion hingewiesen. Im Anschluss folgt eine Darstellung der Kriminalitätslage hinsichtlich der Jugendkriminalität einschließlich einer geschlechtsspezifischen Differenzierung. Im darauffolgenden Kapitel werden Bedingungen dargestellt, welche zu abweichendem Verhalten führen können. Weiters werden aber auch auf die Erwartungen der Gesellschaft an die Jugend, die Medien und der Konsum diskutiert, welche ein frühere Selbstständigkeit der Jugendlichen erfordern und zu einer Überforderung führen können. Abschließend wird auch thematisiert, dass abweichendes bzw. kriminelles Verhalten eine Funktion in der Gesellschaft hat.Im letzten Kapitel des theoretischen Teils wird auf die unterschiedliche Rolle von Mann und Frau in der Gesellschaft eingegangen. Die geschlechtsspezifische Sozialisation sowie die Doppelbelastung von Frauen stehen hier im Vordergrund.Der empirische Teil der Masterarbeit soll durch eine Befragung von Frauen, welche eine ?kriminelle? Jugend hinter sich hatten, aufzeigen, wie sich Mädchenkriminalität darstellen lässt. Aufgrund der Untersuchung lässt sich feststellen, dass die Interviewpartnerinnen berichteten kein funktionierendes Elternhaus gehabt zu haben. Auffällig ist hierbei, dass besonders die "fehlende Mutter" die Klientinnen beschäftigte. Auch die Thematik "Gewalt in der Familie" sowie die "Gleichaltrigengruppe" stellten sich als ein auffälliges Merkmal im Zusammenhang mit kriminellem Verhalten dar.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis consists of a theoretical and an empirical part and deals with the issue of girls' crime. The focus of the work will be on family, social, educational and physical reasons, so that possible deficiencies, which led to abnormal behaviour, can be explained. Introduction to the topic in the theoretical part of basic concepts such as "youth", "deviant behaviour", "crime" and "delinquency" is defined. Furthermore in Chapter 2 the Youth Criminal Law is presented and the objectives and functions are explained. Here different penalty measures and the diversion are pointed out. Following is a description of the crime situation in terms of youth crime, including a gender differentiation. In the following chapter the conditions are presented which can lead to abnormal behaviour. Furthermore the expectations of society to youth, the media and the consumption are discussed, which require a former independence of young people and can lead to an overload. Finally it also deals with that deviant or criminal behaviour has a function in society. In the last chapter of the theoretical part the different roles of men and women in society are discussed. Here the gender socialization and the double burden of women here are underlined.The empirical part of the master's thesis deals with a survey of women, which constitute a criminal youth behind them, to demonstrate girls? crime. Due to the investigation it can be said that the interview partners reported no well functioning parents' house during the child hood. Peculiar is especially the subject of the "missing mother". Even the theme "violence in the family" and "peer" turned out to be a distinctive feature associated with criminal behaviour.