Titelaufnahme

Titel
Ansätze der Regulierung transnationaler Beschaffungsketten / von Almina Besic
Weitere Titel
Approaches for regulating transnational supply chains
Verfasser/ VerfasserinBesic, Almina
Begutachter / BegutachterinMark-Ungericht, Bernhard
Erschienen2009
UmfangVI, 205 Bl. : Zsfassungen in dt. u. engl.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2009
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Multinationales Unternehmen / Beschaffungspolitik / Regulierung / Multinationales Unternehmen / Beschaffungspolitik / Regulierung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-70654 Persistent Identifier (URN)
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Ansätze der Regulierung transnationaler Beschaffungsketten [1.96 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die internationale Arbeitsteilung ist durch Produktivitätssteigerung auf allen Ebenen der transnationalen Beschaffungsketten charakterisiert. Die wechselseitigen Beziehungen zwischen den Akteuren innerhalb globaler Beschaffungsketten führen zur Abhängigkeit der einzelnen Akteure untereinander was Regulationsprobleme verursacht. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik der Regulierung transnationaler Beschaffungsketten. Die wichtigsten Akteure der internationalen Wirtschaft sind zweifellos transnationale Unternehmen. Die oftmals menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben der transnationalen Unternehmen sind der Kernpunkt der, mit der internationalen Arbeitsteilung verbundenen, gesellschaftlichen Problematik. TNCs können für rechtliche Verstöße ihrer Zulieferer (die in einem Abhängigkeitsverhältnis zu TNCs stehen) nicht belangt werden. Dies führt zu einer Regulierungslücke, die dringender Klärung bedarf. Derzeit gibt es aber lediglich Regulierungsansätze, die freiwilliger Natur sind und geringe Durchsetzungskraft haben. Das Ziel dieser Arbeit ist es, zunächst einen Überblick über die vorhandenen Instrumente zur Regulierung transnationaler Unternehmen zu liefern. Ferner werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und die bestehenden Initiativen sowie zukünftige Ansätze zur direkten Regulation transnationaler Unternehmen kritisch durchleuchtet. Die Arbeit stützt sich vorrangig auf die Veröffentlichungen der UN sowie der EU. Die Aktivitäten dieser Institutionen bilden den Kern der derzeitigen Versuche, Unternehmen einem rechtlich-verbindlichen Verantwortungskonstrukt zu unterwerfen. Daher werden in erster Linie die aktuellen Tätigkeiten des UN-Sonderbeauftragten John Ruggie angeführt. Ferner werden die Aktivitäten der Europäischen Kommission und des EU-Parlaments durchleuchtet und beurteilt. Abschließend werden verschiedene Wege zur Unternehmensregulierung aufgezeigt und auf ihre Stärken und Schwächen überprüft.

Zusammenfassung (Englisch)

The characteristic of the international division of labour is a growth of productivity in every area of transnational supply chains. Due to their mutual relationships and complex connections, the actors in global supply chains are in a situation of interdependence. This complexity leads to regulation problems. This master thesis deals with the question on how to regulate the activities of different actors in transnational supply chains. The primary actors in the international economy are transnational corporations (TNCs). Through their work, they interact with many different partners. The degrading working conditions in the supplying companies of TNCs are the core problem of the international division of labour. The corporations are not responsible for the legal violations of their partners, even though these companies depend on the TNCs. This situation leads to a regulation gap that needs to be administered. Today?s regulation approaches are ones of voluntary nature and therefore have no real impact on the behavior of corporations. The purpose of this thesis is to provide an overview of the existing instruments for the regulation of TNCs as well as to critically examine them. I am providing proposals for developing the current and for implementing new instruments for regulating transnational supply chains. I am analyzing the legal framework, the existing and the future approaches for introducing a direct regulation of TNCs. The work is primarily based on publications of the UN and the EU. The activities of these institutions form the essence of the current approaches for introducing mandatory responsibility instruments for corporations. Therefore I put the primary focus on the current approaches of the UN-Special Representative as well as on the future developments that are being discussed by the EU. Finally I am presenting several approaches for the possible future of TNC-regulations. The strengths and weaknesses of these approaches are being reviewed.

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