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Title
"Sicher möchte ich einmal Kinder ..." : eine soziologische Untersuchung zum generativen Verhalten 20 - 30jähriger Frauen in Graz / Katrin Maierhofer
Additional Titles
"One day, I definitely would like to have children ..." A sociological research of generative behaviour of 20 - 30 years old women in Graz
AuthorMaierhofer, Katrin
CensorScherke Katharina
Published2010
DescriptionIII, 162 Bl. : Zsfassungen dt. u. engl. ; graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2010
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Graz / Junge Frau / Generatives Verhalten / Graz / Junge Frau / Generatives Verhalten / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-70515 Persistent Identifier (URN)
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"Sicher möchte ich einmal Kinder ..." [0.65 mb]
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Abstract (German)

AbstractZiel dieser Masterarbeit ist das Aufdecken von Faktoren, die das generative Verhalten 20 bis 30jähriger Frauen in Graz beeinflussen. Unter generativem Verhalten versteht man jegliches Verhalten, das sich auf die geschlechtliche Fortpflanzung bezieht.Um diesem Sachverhalt nachzugehen, entschied man sich für eine qualitative Forschungsmethode. Demzufolge wurden mit vier Müttern und sieben kinderlosen Frauen zwischen 20 und 30 Jahren problemzentrierte Interviews geführt. Diese elf Frauen mussten eine höhere Bildung aufweisen und zudem in einer Partnerschaft leben. Bei den Müttern wurde darauf Wert gelegt, dass deren Kinder nicht älter als zwei Jahre waren. Nach der Festlegung dieser Kriterien erfolgte die Kontaktaufnahme mittels Schneeballverfahren. Als wichtigste Determinanten des generativen Verhaltens junger Frauen können die Herkunftsfamilie und der Partner genannt werden. In der Familie findet nicht nur die Sozialisationsphase statt und prägt damit die Einstellung zu Kindern. Sie besitzt auch in Bezug auf die künftige Kindesbetreuung oberste Priorität. Die positive Einstellung des Partners ist für die Befragten ebenso ausschlaggebend für die Entscheidung zu einem Kind.Neben dem Einfluss des Freundeskreises spielt bei der Mehrheit der Frauen das Alter als Mutter eine Rolle. Eine junge Mutter zu sein erscheint nicht nur aus physischer sondern auch aus gesellschaftlicher Sicht relevant.Die ökonomische Sicherheit ist eine weitere wichtige Voraussetzung für ein Kind. Dies verweist auf die Bedeutung der finanziellen Unterstützungsleistungen des Staates. Auch der Wunsch nach einem größeren Angebot an Kindesbetreuungseinrichtungen wird von den Befragten verstärkt geäußert.Das Streben nach einer beruflichen Karriere bildet für die elf Frauen keinen Gegensatz zu ihrem Kinderwunsch. Dieser wird in manchen Fällen zwar aufgeschoben, bleibt jedoch existent.Nicht alle Einflussfaktoren sind gleich stark ausgeprägt und variieren von Frau zu Frau.

Abstract (English)

AbstractThe main intention of this Master?s Thesis is to uncover factors which have an impact on the generative behaviour of 20 to 30 years old women in Graz. Generative behaviour is a performance which refers to sexual reproduction.To pursue this circumstance, a qualitative research method was chosen. Accordingly, problemzentrierte interviews were arranged with four mothers and seven childless women in the age of 20 to 30 years. These eleven women have to feature a higher education and furthermore need to have a partner. In case of the mothers, their children shouldn?t be older than two years. After the specification of these criteria, contacting proceeds by using Schneeballverfahren.Family as well as the partner are the most important determinants of generative behaviour. As it is the locality in which socialization takes place, the family has an influence on the approach to children. Besides, family owns priority in reference to childcare. The partner?s positive stance on children has also an effect on women?s decision to or against a child. In addition to the importance of the circle of friends, the age is crucial to the majority of the interviewee. The request to be a young mother has physical as well as social reasons.Economical security is another precondition to have a baby. This points to the importance of the state?s financial support. The desire for a bigger supply of childcare-institutions is remarked by the same token.The pursuit of occupational career provides no contradiction to the child-decision of the respondent women. The request to have an own child is in certain cases procrastinated but remains existent.The influencing factors are pronounced differently and vary form woman to woman.

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