Titelaufnahme

Titel
Hautzeichen : die Tätowierung und ihre Bedeutungen / vorgelegt von Karin Leitner
Verfasser/ VerfasserinLeitner, Karin
Begutachter / BegutachterinEberhart, Helmut
Erschienen2014
UmfangII, 96 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Tätowierung / Kulturwissenschaften / Tätowierung / Kulturwissenschaften / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-70111 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

KurzfassungHautzeichen Die Tätowierung und ihre Bedeutungen von Karin LeitnerDie vorliegende Arbeit setzt sich mit den Bedeutungen der Tätowierung in der westlich europäischen Gesellschaft aus kulturwissenschaftlicher Perspektive auseinander. Dabei sollen Erklärungsmodelle für ihren Aufschwung und der zunehmenden Beliebtheit geboten werden. Einleitend wird die historische Komponente beleuchtet, die mit den gegenwärtigen Entwicklungen in Beziehung gesetzt werden sollen. Aus der empirischen Studie, die der Arbeit voranging, bildeten sich einige Hauptkategorien heraus, die mit Hilfe der qualitativen Sozialforschung analysiert wurden. Die Tätowierung ist als Ausdruck individueller sowie gesellschaftlicher Zusammenhänge zu sehen. In einer postmodernen Gesellschaft steht sie als Zeichen von Freiheit für Selbstbestimmung über den eigenen Körper und für Individualität. Bedeutung kommt ihr außerdem in der Herausbildung der eigenen Identität zu. Die Identität entwickelt sich stets in Wechselwirkung mit dem Umfeld. Die Anerkennung durch andere spielt dabei eine wesentliche Rolle. Da in der heutigen Auffassung die Herausbildung der Identität als lebenslanger Prozess verstanden wird, setzt die Tätowierung immer wieder neue Impulse auf der Ebene der persönlichen Weiterentwicklung. Insgesamt kann von einer Ambivalenz gesprochen werden, welche die Tätowierung kennzeichnet. Sie trägt mehrere sich widersprechende Komponenten in sich. Sie bewegt sich in einer Zwischenwelt von Zugehörigkeit und Abgrenzung, Kunst und Stigma und zwischen Konservativität und Innovation.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractSkin marks tattoos and theirs meanings by Karin LeitnerThis thesis deals with the meaning of tattoos in the Western-European context from a cultural anthropological perspective. In this context, an understanding concerning this phenomenons uprising and increasing popularity is aimed for. As a first step, the historical context is introduced and the connection between historic events and the situation today is established. Then, the empirical study, which preceded this thesis paper, provides some major categories which will be investigated by use of qualitative research methods. Tattoos are to be understood as both individual expression of self as well as connected to the society the individual is part of. With respect to this, the creation of identity via tattoos plays a vital role. Identity and environment are interconnected and in constant interaction recognition and appreciation from peers is quintessential with regard to this. Due to the fact that identity creation is viewed as a life-long process, a tattoo then has a continuous effect on personal development. On the whole, there is ambivalence to tattoos since it encompasses various aspects of human experience a sense of belonging versus independence, art versus stigma and conservatism versus innovation.