Titelaufnahme

Titel
Die Sprache hat sich nichts zu sagen : textsemiotische Analyse des ästhetischen Idiolektes von Werner Schwab / vorgelegt von Lena Kindler
Verfasser/ VerfasserinKindler, Lena
Begutachter / BegutachterinHalwachs, Dieter
Erschienen2014
Umfang100 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Schwab, Werner / Textsemiotik / Schwab, Werner / Textsemiotik / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-70100 Persistent Identifier (URN)
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Die Sprache hat sich nichts zu sagen [0.63 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der österreichische Schriftsteller Werner Schwab entwickelte sich in den frühen 90er Jahren des 20. Jahrhunderts innerhalb kürzester Zeit zu einem der erfolgreichsten Dramatiker des deutschen Sprachraumes. Das Interesse der Medien und der Wissenschaft galt von Anfang an besonders dem Dramenidiom des Autors, dessen Untersuchung den Hauptteil der vorliegenden Arbeit bildet. In den ersten beiden Kapiteln werden zunächst Person und Werk vorgestellt. Nach einer Kurzbiografie wird auf Medienreaktionen zum Autor und seine Arbeitsweise eingegangen und die wissenschaftliche Forschungslage umrissen. Weiters wird der kunst- und kulturhistorische Kontext abgesteckt, in dem sich Schwabs Arbeiten bewegen. Hier werden die sprachkritischen und -philosophischen Überlegungen der Moderne, der Avantgarde, des Poststrukturalismus und der Postmoderne und deren Einfluss auf Schwab, sowie der österreichische Literatur- und Kulturkontext und die musikkulturellen Strömungen Punk und Industrial behandelt, die ihn inspirierten. Den Hauptteil der Arbeit bildet eine deskriptive Analyse des Schwabischen, in welcher der ästhetische Dramenidiolekt des Autors auf seine linguistischen Auffälligkeiten hin untersucht wird. Es wird ein Einblick in die von ihm eingesetzten Stilmittel gegeben, sowohl auf grammatikalisch-syntaktischer, als auch auf semantisch-pragmatischer Ebene. Im Zuge der Analyse wird der Versuch unternommen, die jeweiligen Funktionen dieser Stilmittel zu eruieren. Im Anschluss an das Hauptkapitel findet sich ein Exkurs, der sich auf die Musikalität des Schwabischen bezieht. In diesem Kapitel wird der Frage nachgegangen, inwiefern sich Schwabs Affinität zur Musik und zum Selbstverständnis des Punk und Industrial in seiner Arbeitsweise spiegelt bzw. wie sich dies in seinem Kunstidiom manifestiert.

Zusammenfassung (Englisch)

In the early 90s of the 20th century, the Austrian writer Werner Schwab came to be one of the most successful playwrights in the German-speaking area. The striking idiolect he used in his plays, whose description and analysis is to be the the main part of this thesis, soon became the focus of academic interest and the media. The first two chapters are dedicated to the introduction of Schwab and his work. After a short biography, I will present media reactions to the author and his methods as well as the state of academic research. This will be followed by an outline of the artistic and cultural context in which Schwab operated, including the language criticism and philosophy of modernism, avant garde, poststructuralism and postmodernism that might have inspired him, as well as the influences of Austrian literature and arts and the music culture of punk and industrial on Schwabs works. The main part of this study is comprised by a descriptive linguistic analysis of the aesthetic idiolect Schwab used in his stage plays. His stylistic devices are explored on a grammatical and syntactical, as well as on a semantic and pragmatic level, with the intention of detecting the respective functions of Schwabs stylistic and rhetorical devices. Following the main part stands an excursus on the musicality of Schwabs idiom, investigating the question of whether Schwabs interest and affinity for music - specifically punk and industrial reflects on his stlye of writing or his methods of working, and if so, how this influence manifests itself.