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Title
Schach als Unterrichtsgegenstand : en Lehrplanentwurf für Hauptschule, Neue Mittelschule und Allgemein bildende höhere Schulen / vorgelegt von Robert Trummer
AuthorTrummer, Robert
CensorPaletta Andrea
Published2014
Description82 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Annotation
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Schach / Unterricht / Schach / Unterricht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-65026 Persistent Identifier (URN)
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Schach als Unterrichtsgegenstand [2.26 mb]
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Abstract (German)

Diese Arbeit zeigt, welchen Einfluss das Lernen und Spielen von Schach auf Kinder und Jugendliche, wie auch auf Schülerinnen und Schüler nimmt. Des Weiteren wird aufgezeigt, wie diese Einflüsse genutzt werden können, um die Bildungs- und Lehraufgaben des österreichischen Lehrplans für Hauptschulen, Neue Mittelschulen und allgemein bildende höhere Schulen zu erfüllen.In den letzten Jahrzehnten konnten zahlreiche Studien den positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen durch Schach belegen. Zudem lassen sich weitere Einflüsse ableiten, welche zwar noch nicht wissenschaftlich untersucht wurden, jedoch die Vermutung zulassen, dass eine positive Transferwirkung von den spezifisch schach-bezogenen Denk- und Handlungsmuster zu den alltäglichen Anforderungen der Lebenswelt von Schülerinnen und Schüler stattfindet.Rechtlich betrachtet besteht die Option, Schach an Schulen als Unterrichtegegenstands in der Form eines Wahlgegenstandes oder in Form eines Pflichtfaches anzubieten. Bei beiden ist es notwendig, dass sich die jeweilige Schule dieses Angebot im Rahmen von schulautonomen Lehrplanbestimmungen genehmigen lässt. In beiden Fällen bedarf es einer Erstellung eines Lehrplans für Schach, welcher sowohl Bildungs- und Lehraufgaben, didaktische Grundsätze als auch den Lehrstoff enthalten muss. Der in dieser Arbeit entworfene Lehrplan versucht alle Aspekte von Schach darzustellen, welche die allgemeinen Bildungs- und Lehraufgaben unterstützt. Vor allem im Bereich Selbstkompetenz kann Schachunterricht eine Vielzahl an wertvollen Beiträgen leisten. Wie die Umsetzung der Bildungs- und Lehraufgaben im Konkreten erfolgt, wird anhand von 15 Unterrichtseinheiten in Form von Stundenbildern dargestellt. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die Methodenvielfalt gelegt.

Abstract (English)

This master thesis describes the positive influence of playing and studying chess especially for children and teenagers. It also describes how to use these effects to fulfill learning outcomes in order to the Austrian curriculum of Hauptschulen, Neue Mittelschule and allgemein bildende höhere Schulen.In recent decades numerous studies have proved the positive influence of chess on children and teenagers. Positives effects are the improvement in critical and creative thinking, an increase the ability to read, understand and concentrate as well as an enhancement in retentivity and solving problems in math.Furthermore there are also a few more influences which are not already proved by studies yet. As chess demands and supports qualities like logically, systematically and prophylactically thinking, time management as well as the process of problem solving and handling stress, win and defeat, it can be assumed that all these positive effects can be transferred to daily standards of students life. If schools like to offer chess as optional or compulsory subject they have to accredit this within the framework of the curriculum of school autonomic regulations. In both cases it is necessary to draw up a chess curriculum which has to include the learning outcomes, didactic principles and subject matter. The curriculum draft tries to present all aspects of chess, which have a significantly constructive influence on realizing general learning outcomes.Chess can help students to achieve their self confidence in a very positive way. The subject matter is prepared for students from the fifth till the eighth level of education. Fifteen teaching modules show how to handle the learning outcomes practically with a special emphasis on method variability.