Titelaufnahme

Titel
Peerkompetenz für Gesundheits- und Krankenpflegepersonen / Gerhard Krt
Verfasser/ VerfasserinKrt, Gerhard
Begutachter / BegutachterinReisinger, Karin
Erschienen2014
UmfangVIII, 97 Bl. : Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Pflege / Stressbewältigung / Mentor / Pflege / Stressbewältigung / Mentor / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-66106 Persistent Identifier (URN)
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Peerkompetenz für Gesundheits- und Krankenpflegepersonen [3.36 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Pflegepersonen sind gefährdet während ihrer beruflichen Tätigkeit eine sekundärenTraumatisierung im Sinne einer posttraumatische Belastungsstörung zu erleiden.Als Ursache werden Notfallsituationen sowie die Versorgung von Sterbenden unddie Trauerbegleitung beschrieben. Durch die Übernahme vonEntlastungsgesprächen als psychologische Erste Hilfe in der Interventionskette vonPeer / Peers kann eine Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen bereits imArbeitsbereich stattfinden. Damit Gesundheits- und Krankenpflegepersonen diePeerfunktion übernehmen können, braucht es eine Ausbildung die bereits ab dem 1.Ausbildungsjahr in der Grundausbildung stattfinden kann. Unterrichtsthemen zurAusbildung von Peers sind bereits über die drei Jahre dauernde Grundausbildungim derzeitig gültigen Curriculum in den Unterschiedlichen Dimensionenvorhanden. Hierzu braucht es die Zusammenführung der Unterrichtsthemen, die mitLernzielen ausgewiesen werden, mit dem Blick auf die eigene Belastung imberuflichen Alltag und den eigene Umgang mit Stress. Ziel ist in weiterer Folge dieUnterstützung anderer Kolleginnen und Kollegen im beruflichen Umfeld imUmgang mit der Stressbelastung. Dazu benötigen die Auszubildenden eineUnterrichtsmethode die sich in der Erwachsenenbildung zur Bearbeitung vonKrisengespräche bewährt hat. In diesem Zusammenhang ist das Lehrpersonalgefordert die Methodenkompetenz auf diese Unterrichtsmethoden zu erweitern.Darüber hinaus benötigt das Lehrpersonal die Fachkompetenz im Bereich derKrisenintervention. Lehrpersonal soll die Begleitung im Unterricht durchführen undals Mentor für die angehenden Peers in der Grundausbildung zu Verfügung stehen.

Zusammenfassung (Englisch)

Nursing persons are at risk to sustain a secondary psychic trauma such as aposttraumatic stress disorder (PTSD). Emergency situations, care of dying personsor the work as a grief counselor are known as causes for PTSD. As a first aidmeasure, a crisis intervention dialogue after Peer/Peers can be held at the workingarea in ordert o facilitate critical incident stress debriefing.An instruction that starts in the first year of training for the nursing personnelenables them to undertake the Peerfunction. The educational content for the trainingof peers can already be found during the three years lasting basic education.Therefore, teaching materials with the objective of dealing with stress should bemerged. The major aim is the support of colleagues in stress induced situations. Thetrainees need an established teaching method to crisis intervention dialogue. Theteaching staff is asked for expanding their expertise in these methods. They have tobe a mentor for the future peers.