Titelaufnahme

Titel
Der Einsatz alternativer Streumittel als Maßnahme zur Reduktion des verkehrsbedingten Anteils von Feinstaub (PM10) / Gerhard Bachler
Verfasser/ VerfasserinBachler, Gerhard
Begutachter / BegutachterinLazar, Reinhold ; Sturm, Peter-Johann
Erschienen2014
UmfangXI, 208 S. : 2 Zsfassungen ; zahlr. graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. und dt. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Straßenverkehr / Feinstaub / Streumittel / Straßenverkehr / Feinstaub / Streumittel / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-65855 Persistent Identifier (URN)
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Der Einsatz alternativer Streumittel als Maßnahme zur Reduktion des verkehrsbedingten Anteils von Feinstaub (PM10) [32.11 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Verkehr liefert einen wesentlichen Beitrag zur PM10 Problematik in Europa. Die abge-schirmte Lage von Städten in Beckenlagen führt, vor allem im Winter, zu einem markanten Anstieg der PM10 Belastung. Diesbezüglich ist die Salz- und tlw. Splittstreuung erwähnens-wert, da diese durch den Verkehr aufgewirbelt wird. Vor dem Hintergrund zur Einhaltung von Grenzwerten für PM10 kommt dieser Tatsache eine große Bedeutung zu. Im EU-Life Projektes CMA+ (PM10 reduction by the application of liquid CMA in the Austrian and Italian cities Klagenfurt, Bruneck and Lienz) wurden Methoden zur Erfassung und Berechnung von nicht abgasbedingten PM10 Emissionen entwickelt, um die Auswirkungen von CMA auf die Luftgütesituation zu beurteilen. Die Ergebnisse werden in der vorliegenden Arbeit diskutiert. Mittels Modell wurden die PM10 und NOx Emissionen des Straßenverkehrs berechnet. Messkonzepte wurden für die Luftgütemessungen in den Untersuchungsgebieten erarbeitet, um den immissionsseitigen Verkehrsanteil von PM10 und NOx zu erfassen. Diese Basis diente zur Berechnung von PM10 non-exhaust Emissionsfaktoren auf un-/befestigten Straßen. Durch den Vergleich von Tagen mit/ohne CMA konnten PM10 Reduktionen von 1-4 g/m auf befestigten und 19-25 g/m auf unbefestigten Straßen berechnet werden. Der Einfluss von Niederschlag wurde ebenfalls untersucht. Die Reduktionen betrugen 2-5 g/m auf befestigten Straßen. Statistische Analysen haben gezeigt, dass eine weitere Differenzierung der flottengemittelten PM10 Emissionsfaktoren nur für unbefestigte Straßen sinnvoll ist. Für diese Messungen wurden spezifische PM10 non-exhaust Emissionsfaktoren getrennt nach Fahrzeugkategorien berechnet. Für Klagenfurt wurden Schadstoffausbreitungssimulationen durchgeführt und die flächenhafte PM10 Belastung getrennt für exhaust und non-exhaust berechnet. Das Modell wurde auf Basis der Luftgütemessungen validiert, um die Auswirkungen des Verkehrs auf PM10 berücksichtigen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

Traffic is one of the most essential contributors to PM10 difficulties in Europe. The isolated location of cities within basins leads to significant increase of PM10 levels esp. during winter. In this respect salt and grit spread is of importance, because these substances are being resuspended by traffic. Against the background of meeting PM10 threshold values, this fact is of great relevance. Within the EU-Life project CMA+ (PM10 reduction by the application of liquid CMA in the Austrian an Italian cities Klagenfurt, Bruneck and Lienz) several methods were developed to detect and calculate PM10 non-exhaust emissions of traffic to evaluate the impact of CMA on air quality. These results are discussed within this work. PM10 and NOx emissions of traffic have been calculated through a model. Measurement concepts for the implementation of air quality measurements in the investigation areas have been worked out to detect the traffic burden of PM10 and NOx. These results served as a basis to calculate PM10 non-exhaust emission factors on un-/paved roads. By the comparison of days with/without CMA reductions of 1-4 g/m on paved and 19-25 g/m on unpaved roads could be identified for PM10. In addition to this, the influence of precipitation has been surveyed too. The reductions range between 2 and 5 g/m on paved roads. Statistical analysis methods show that further differentiation of fleet averaged PM10 non-exhaust emission factors into vehicle categories (independent of CMA and precipitation) only make sense for unpaved roads. For these measurements, specific PM10 non-exhaust emission factors have been calculated separately for vehicle categories. Air quality dispersion simulations have been performed for Klagenfurt to calculate extensive PM10 traffic burden separately for exhaust and non-exhaust. The model has been validated against air quality measurements, to consider the impact of traffic on PM10 air quality.