Titelaufnahme

Titel
Ethische Aspekte oder die Grundregeln Autonomie, Gerechtigkeit, Nicht-Schaden und Wohltun im Umgang mit Schwerkranken und Sterbenden / eingereicht von Aloisia Knapp
Verfasser/ VerfasserinKnapp, Aloisia
Begutachter / BegutachterinNeuhold, Leopold
Erschienen2014
Umfang86 Bl. : Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Sterbender / Ethik / Sterbender / Ethik / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-65837 Persistent Identifier (URN)
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Ethische Aspekte oder die Grundregeln Autonomie, Gerechtigkeit, Nicht-Schaden und Wohltun im Umgang mit Schwerkranken und Sterbenden [0.78 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In unseren modernen Gesellschaften werden Leid, Schmerz und Tod oftmals verdrängt. Die Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden stellt alle Beteiligten vor besondere ethische Herausforderungen. Die Arbeit behandelt das Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmungsrecht des Patienten und medizinischer Fürsorgepflicht, das am Lebensende allen Beteiligten viel abverlangt. Patientenverfügungen eignen sich hier nur bedingt als Gegenwirkung. Die Formen der Sterbebegleitung und Sterbehilfe sowie die juristischen Rahmenbedingungen differieren in den einzelnen Ländern erheblich. Das gilt auch für die Diskussionen über ethische Implikationen der Sterbehilfe. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die praktischen Erfahrungen im Umgang mit Leid und Tod im Klinikalltag. Die ethische Dimension kommt sowohl in der Ausbildung von Medizinern und Pflegeberufen als auch im direkten Kontakt mit den Sterbenden und ihren Angehörigen häufig viel zu kurz. Der medizinische Kampf mit dem Tod steht noch immer im Vordergrund und die Rahmenbedingungen in den Kliniken wirken sich nicht unbedingt patientenfreundlich aus. Dennoch weisen vor allem die Entwicklungen der Palliativmedizin in eine andere Richtung, die in der medizinischen Behandlung menschliche und ethische Grundregeln befolgt. Denn in der Sterbebegleitung kommt es wie überall in der Pflege wesentlich auf die Menschen und ihre Fähigkeit an, sich dem anderen zuzuwenden.

Zusammenfassung (Englisch)

In our modern society suffering, pain and death are often suppressed. People who get in touch with the care of very sick or dying people face specific ethical challenges. This paper deals with the tension between the patient?s right of self-determination and the medical duty of care that requires a lot of all the people involved. Patients? provisions only suit partly as a counter-reaction. The various forms of terminal care and euthanasia as well as the legal framework differ considerably from country to country. This also applies to the discussions on ethical implications of euthanasia.Another focus is on the practical experience in dealing with suffering and death in hospitals. The ethical dimension is frequently ignored, not only in the education of doctors and nurses but also in direct contact with the dying patients and their loved ones. The medical fight against death is still the first priority and the conditions in hospitals are not patient-friendly. However, the developments of palliative care go in a different direction taking into account human and ethical principles in medical treatment. In terminal care as well as in every other field of patient care people and their capacity to tend to the needs of other human beings are vital.