Titelaufnahme

Titel
Identitätskonstrukte im neuen bosnischen Film : eine Analyse / vorgelegt von Kerstin Gruber
Weitere Titel
Identity constructs in new Bosnian film : an analysis
Verfasser/ VerfasserinGruber, Kerstin
Begutachter / BegutachterinHansen-Kokoruš, Renate
Erschienen2014
Umfang128 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in bosn. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Bosnien / Film / Identität <Motiv> / Bosnien / Film / Identität <Motiv> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-65667 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Identitätskonstrukte im neuen bosnischen Film [1.06 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit setzt sich mit Identitätskonstrukten im neuen bosnischen Film auseinander. Das Medium Film stellt ein Phänomen dar, das seit seiner Erfindung vor rund 120 Jahren gesamtgesellschaftliche Entwicklungen widerspiegelt und der Bewusstseinsbildung und dem Fortschritt dient. Der neue bosnische Film umfasst Filme nach dem Jahr 2000. Auf renommierten Filmfestivals wurden in den letzten Jahren hochwertige Werke aus Bosnien nominiert und ausgezeichnet. Engagierte Filmschaffende beschäftigen sich mit verschiedenen Aspekten gesellschaftlicher Realität in BiH, die sich mit der Verarbeitung der Kriegsvergangenheit konfrontiert sieht. Die Arbeit besteht aus zwei Teilen. Im theoretischen Teil wird die Filmgeschichte behandelt, die sich von der Erfindung des Films, über die Kinogeschichte am Balkan bis zu Jugoslawiens Filmgeschichte spannt. Anschließend wird die postjugoslawische Kinematografie und im speziellen Bosniens Filmkultur behandelt. Nach der Darstellung der Begriffsdimensionen von Identität und ihren Konstrukten erfolgt die Begründung der ausgewählten Methodik. Zur Figurenanalyse dienen die Hauptcharaktere der ausgewählten Filme und werden nach Eders Analyse-Modell "Uhr der Figur" analysiert, dessen Methode mehrere Theorien vereint. Im praktischen Teil wird das Forschungsmaterial vorgestellt, das aus vier Filmen besteht: Gori vatra (?alica, 2003), Grbavica (?bani?, 2006), Na putu (?bani? 2010) und Snijeg (Begi?, 2008) wurden von bosnischen RegisseurInnen in Bosnien gedreht. In weiterer Folge werden den Filmen Themenkomplexe zugeordnet, die die Betrachtung bestimmter Identitätskonstrukte erlauben: Formen der Wirklichkeitsverarbeitung, Frauen als Kriegsopfer, der Wandel in Beziehungen und Frauen im ruralen Nachkriegsbosnien. Anhand der Figurenanalyse wird Verbindendes der Figuren bestimmt und versucht, Perspektiven des neuen bosnischen Films abzuleiten. Die Tendenzen gehen in Richtung Aufarbeitung, Aussöhnung und Orientierung in die Zukunft.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis explores identity constructs in the new Bosnian film. The medium of film represents a phenomenon that reflects social developments since it was invented about 120 years ago and serves to modify and progress. The new Bosnian film includes the films after 2000. Works of high artistic quality from Bosnia were nominated and awarded at prestigious film festivals in recent years. Filmmakers deal with the various aspects of social reality in Bosnia and Hercegovina, which is confronted with the war past. The work consists of a theoretical part and a practical part. In the theoretical part history of film is treated first, which ranges from the invention of film, about the history of Balkan cinema up to Yugoslavia's film history. Then the thesis talks about the post-Yugoslavian cinematography and in particular about Bosnian film culture. After the explanation of identity and its constructs I give reasons for the science methodology. The main characters of the selected films serve to explore the figures with the analysis model of Eder: "clock of the figure ". His method combines several theories of figure analysis. The practical part of the research material is presented, which consists of four films: Gori vatra (?alica, 2003), Grbavica (?bani?, 2006), Na putu ( ?bani?, 2010) and Snijeg (Begi?, 2008) were made by Bosnian directors in Bosnia. The film topics will be assigned to explore certain identity constructs: Confrontation with reality, women as victims of war, change in relationships and women in rural post-war Bosnia. By analysing the figures the thesis summarizes the connecting similarities of the figures and attempts to show tendencies of the new Bosnian film. Perspectives tend toward dealing with the mental confrontation, reconciliation and orientation towards future.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 226 mal heruntergeladen.