Titelaufnahme

Titel
Geschlechtsunterschiede im Volumen der grauen Substanz bei ZahnbehandlungsphobikerInnen : eine VBM Studie / Nadine Graf
Verfasser/ VerfasserinGraf, Nadine
Begutachter / BegutachterinSchienle, Anne
Erschienen2014
Umfang87 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Zahnärztliche Behandlung / Phobie / Substantia grisea / Geschlechtsunterschied / Zahnärztliche Behandlung / Phobie / Substantia grisea / Geschlechtsunterschied / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-65596 Persistent Identifier (URN)
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Geschlechtsunterschiede im Volumen der grauen Substanz bei ZahnbehandlungsphobikerInnen [1.26 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Magnetresonanztomographie (MRT)-Studie wurden Geschlechtsunterschiede bei Zahnbehandlungsphobie und deren neuronale Korrelate anhand von Unterschieden in der grauen Substanz emotionsrelevanter Gehirnareale untersucht. Insgesamt nahmen 78 Personen an der Studie teil, von denen 38 Personen, davon 18 weibliche, in die Phobiegruppe und 40 Personen, davon 20 Frauen, zwischen 20 und 56 Jahren, in die Kontrollgruppe eingingen. Die Phobiegruppe zeigte im Vergleich zur Kontrollgruppe keine Unterschiede in den Volumina der grauen Substanz in den ausgewählten Arealen. Phobische Frauen zeigten im Vergleich zu phobischen Männern mehr Volumen der grauen Substanz des anterioren cingulären Kortex, des dorsolateralen präfrontalen Kortex, der anterioren und posterioren Insula, des orbitofrontalen Kortex und der Basalganglien (Pallidum und Putamen). Es zeigte sich ein negativer Zusammenhang zwischen den Werten in der Subskala "Erwünschte Kontrolle" des IDCI-R und der Amygdala sowie des Nucleus Caudatus.Bei Betrachtung der Zusammenhänge getrennt für die Geschlechter zeigte sich ein negativer Zusammenhang zwischen den Werten des IDCI-R Indexes sowie in der Subskala "Erwünschte Kontrolle" und dem Nucleus Caudatus in der männlichen Phobiegruppe. Bei weiblichen Phobikerinnen war hingegen ein negativer Zusammenhang zwischen den Werten der Subskala "Erwünschte Kontrolle" des IDCI-R und der Amygdala sowie dem dorsolateralen präfrontalen Kortex zu beobachten.

Zusammenfassung (Englisch)

This magnetic resonance therapy study examines the differences of sexes in dental work phobia. In particular, it investigates neuronal correlates of dental work phobia by looking at the differences in grey matter volume of emotionally relevant areas of the brain.The phobic test group and the control test group showed no significantly differences in volume of grey substance. Phobic women showed a higher grey matter volume on both sides of the anterior cingulate cortex, the dorsolateral prefrontal cortex, the anterior and posterior insula, the orbitofrontal cortex, the basal ganglia (pallidum and putamen) than phobic men.Phobic people with higher values in the subscale named "wishing control" of IDCI-R ? a questionnaire to cover desired and expected control of dental work - less grey matter volume in amygdale and nucleus caudatus could be observed. These results show the differences in grey matter volume of men and women, whereupon men less grey matter volume in nucleus caudatus when higher values of IDCI-R subscale "wishing control" occur and women showed less grey volume matter in DLPFC and the amygdale when higher values in the same subtest.