Titelaufnahme

Titel
Petrologie, Geochemie und Geochronologie von Granitoiden der Seckauer/Triebener Tauern / Eichelmüller Stefan ; Schernitz Jennifer
Verfasser/ VerfasserinSchernitz, Jennifer ; Eichelmüller, Stefan
Begutachter / BegutachterinKurz, Walter
Erschienen2014
Umfang125 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Seckauer Alpen / Triebener Tauern / Granitoid / Gesteinskunde / Geochemie / Geochronologie / Seckauer Alpen / Triebener Tauern / Granitoid / Gesteinskunde / Geochemie / Geochronologie / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-65224 Persistent Identifier (URN)
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Petrologie, Geochemie und Geochronologie von Granitoiden der Seckauer/Triebener Tauern [14.91 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

(2004) gehören diese Einheiten zu den Oberostalpinen Basementdecken, und werden innerhalb dieses Deckenkomplexes dem Silvretta-Seckau-Deckensystem zugeordnet. Die Seckauer Tauern befinden sich im Bereich des Seckauer Batholiten und werden hauptsächlich durch Orthogneise sowie Metagranite aufgebaut. Diese haben vermutlich variszischen Ursprung und wurden durch Eoalpine Deformation und Deckenstapelung, sowie nachfolgender Extension und grünschieferfazieller Metamorphose überprägt. Das Arbeitsgebiet liegt nahe dem Ort St. Johann am Tauern und umfasst ca. 8 km2. Im Zuge dieser Arbeit wurden die vorliegenden Einheiten geochemisch, strukturgeologisch und geochronologisch analysiert.Mittels geochemischer Analyse konnten fünf Gesteinstypen identifiziert werden. Am stärksten vertreten ist hier der Granit, gefolgt von Granodiorit, sowie Quarz-Monzodiorite. Eine der analysierten Proben konnte als alkalireicher Granit ausgeschieden, eine weitere als alkalireicher Quarz-Syenit klassifiziert werden. Anhand fortführender Auswertungen konnten die Proben einem vulkanischen Inselbogen Setting zugeordnet werden. In Folge konnte eine weitere Trennung der S- und I-Typ Granitoide festgelegt werden. Durch weitere Analysen konnte festgestellt werden, dass die Gesteine einem frühen bis mittleren Gebirgsbildungszyklus zuzuordnen sind. Die plattentektonische Entwicklung reicht von prä-kollisionalen über syn-kollisionalen bis hin zu post-kollisionalen Intrusionsereignissen.Die Untersuchung der Typologie der Zirkone ergab eine Einteilung in die Gruppen G, P1, P2, P3, S5, L5 und S10 nach Pupin und Turco (1972), welche durch eine dominante Ausprägung der [100] und [110]-Prismenflächen charakterisiert sind. Des Weiteren zeigen Aufnahmen mit Hilfe eines Rasterelektronenmikroskops samt Kathodolumineszenzdetektor eine interne Zonierung, welche bei allen Zirkonen einen Kern aufweist, welcher von mehreren äußeren Lagen umhüllt ist.

Zusammenfassung (Englisch)

The entities of the "Seckauer" as well as the "Triebener" Tauern are part of the East Alpine. According to Schmid et al. (2004) these entities belong to the Upper East Alpine basement layers and are matched with the Silvretta-Seckau layer-system within this layer-complex. The Seckauer Tauern are positioned in the area of the Seckau batholith and are mainly made of Ortho-gneiss and Meta-granite, which are presumably of Variscan origin and were overprinted by Eoalpine deformation and nappe stacking as well as by following extension and metamorphosis of greenschist facies. The area of work is near the village of St. Johann am Tauern and comprises about eight km. In the course of the presented work the available units were analysed in a geochemical and geochronological way. With the help of geochemical analysis it was possible to identify five types of rocks, granite being represented at the most, followed by granodiorite as well as quartz-monzodiorite. One of the analysed assays could be eliminated as alkaline granite. Moreover, a further assay was classified as alkaline quartz-syenite. Due to continued analysis the assays could be referred to a setting of island arc volcanism. Additional analysis allowed a relation of the rocks to an early to middle orogenic cycle. The plate-tectonic development extends from pre-kollisional to syn-kollisional and eventually to post-kollisional occurrence of intrusion. The examination of the zircon-typology has, according to Pupin and Turco (1972), shown a division into the groups G, P1, P2, P3, S5, L5 and S10, which are characterized by a dominant distinctness of the [100] and [110] prism-surfaces. In addition, the recordings by means of an electron microscope with cathodoluminescence-detector depict an internal zoning which shows a nucleus in all zircons, enwrapped by several external layers.