Titelaufnahme

Titel
Die Ämter der Stadt Wels im Spätmittelalter / vorgelegt von Barbara Lengauer
Verfasser/ VerfasserinLengauer, Barbara
Begutachter / BegutachterinSonnleitner Käthe
Erschienen2014
UmfangIII, 82 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Wels / Verwaltung / Geschichte 1300-1500 / Wels / Verwaltung / Geschichte 1300-1500 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-64810 Persistent Identifier (URN)
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Die Ämter der Stadt Wels im Spätmittelalter [1.34 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hauptthema dieser Arbeit sind die spätmittelalterlichen Verwaltungsstrukturen in der Stadt Wels. Nach einführenden Kapiteln zum aktuellen Forschungsstand in der Welser Stadtgeschichtsforschung und zu den historischen Entwicklungen im Mittelalter folgt eine Darstellung über die Bedeutung der Privilegienvergabe für die Stadtentwicklung im Allgemeinen. Daran anschließend wird auf die verschiedenen Freiheiten der Stadt Wels eingegangen, die maßgeblich zu ihrem Aufstieg beigetragen haben. Das Hauptkapitel beschäftigt sich schließlich einleitend mit der städtischen Verwaltung im deutschen Reich des Spätmittelalters, ehe dann auf die Strukturen in Wels näher eingegangen wird.Die Stadt Wels soll dabei als Beispiel dafür dienen, wie die Verwaltung einer Stadt zu dieser Zeit ausgesehen haben kann. Es folgen Abschnitte zu den einzelnen in Wels existierenden Ämtern, deren Entstehungskontext und Funktionen wiederum zuerst im Rahmen der allgemeinen Entwicklungen erörtert werden. Die spezifischen Kapitel zu den Welser Ämtern, zu denen der Stadtschreiber, das Stadtkammeramt, das Bruckamt, das Spitalamt, das Siechenamt und das Lichtamt zählen, basieren in erster Linie auf den Quellen des 14. und 15. Jhs., die in den Jahrbüchern des Musealvereines Wels bzw. im Urkundenbuch des Landes ob der Enns veröffentlicht wurden. Darüber hinaus dienten die im Stadtarchiv Wels aus dieser Zeit vorhandenen Urkunden und Betbriefe als Grundlage für die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Welser Stadtämter.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis focuses on the late medieval administrative structures of the city of Wels. The introductory chapters, dealing with the current state of research in the town history of Wels and the historical developments in the Middle Ages, are followed by a description of the importance of granting privileges in the context of urban development in general. Subsequently, the various autonomies which have contributed to the flourishing of Wels are discussed. Before taking a closer look at the structures of Wels, the main chapter deals with the municipal administration in the German empire in the Late Middle Ages. Thereby, the city of Wels is meant to serve as an example of how the administration of a city may have looked like at that time. The following sections take a closer look at the different offices which have existed in Wels. Firstly, the historical origins of these offices are discussed in the context of general developments as well as their functions. The specific chapters on the Welser offices, to which the offices of the town clerk, the city chamber, the bridge, the hospital, the leprosaria and the patrimony of the church belong, are primarily based on sources of the 14th and 15th century, which were published in the annals of the "Musealverein Wels" and the "Urkundenbuch des Landes ob der Enns". Additionally, preserved documents from this time that are available in the city archives of Wels serve as a basis for the dissertation on the history of the city offices in Wels.