Titelaufnahme

Titel
Die Rolle der Führungsperson beim Führungswechsel im Familienunternehmen / Bettina Holzer
Verfasser/ VerfasserinHolzer, Bettina
Begutachter / BegutachterinVölkl, Kurt
Erschienen2014
UmfangVIII, 130 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Familienbetrieb / Führungskraft / Nachfolge / Familienbetrieb / Führungskraft / Nachfolge / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-64774 Persistent Identifier (URN)
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Die Rolle der Führungsperson beim Führungswechsel im Familienunternehmen [1.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen dieser Masterarbeit soll die Rolle der Führungsperson beim Führungswechsel im Familienunternehmen untersucht werden.Familienunternehmen haben in der heutigen Zeit eine ganz besondere Bedeutung und sind weltweit die älteste und meist verbreitetste Unternehmensform. Es kommt die Zeit, wo das Schicksal des Unternehmens in die Hände der Nachfolgeperson gelegt werden soll. Vielen ausscheidenden Führungskräften fällt das schwer, für andere stellt das kein so großes Problem dar. Auf jeden Fall ist klar, dass Emotionen, Zukunftsangst und Unsicherheit eine große Rolle spielen. Der Generationswechsel bereitet nicht nur den ausscheidenden Führungskräften Sorgen und Ängste, sondern auch der Nachfolger bzw. die Nachfolgerin stehen vor neuen Herausforderungen und ihnen werden oft große Erwartungen zugeschrieben. Für Senior wie Junior beginnt mit der Nachfolge eine neue Lebensphase.Ziel dieser Arbeit ist es, darzustellen wie die Phase des Führungswechsels seitens aller beteiligten Personen wahrgenommen und miterlebt wird. Die Ergebnisse der empirischen Studie zeigen, dass diese Phasen sehr positiv empfunden werden, sofern das Klima und das Verhältnis aller betroffenen Personen stimmt. Selbstverständlich gibt es Gefühle wie Wehmut auf Seiten der übergebenden Person und Angst auf Seiten der übernehmenden Person. Es wird gezeigt mit welchen Voraussetzungen, Hilfsmitteln, Unterstützungsleistungen und Elan die Nachfolger und Nachfolgerinnen diesen Wechsel meistern. Erstaunlich erscheint das Ergebnis der Studie, dass Familienunternehmen fast völlig auf Führungsliteratur verzichten sowie das diese nicht auf Führungsinstrumente setzen. Sehr stark vertrauen Familienbetriebe auf ihre Intuition und erkennen somit, was auf die nächste Generation übertragen werden sollte.Schlussendlich wissen Führungskräfte, dass jede Rolle ihre kleinen Schwierigkeiten hat, doch mit der Zeit lernen diese, die unterschiedlichen Rollen zu schätzen und wissen, wie sie sich darin verhalten müssen.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis investigates the role of the company leader during the change in management in family owned companies.Nowadays family owned companies have a special significance and they are the oldest and most popular form of business worldwide. Eventually it is time when the destiny of the company is to be placed in the hands of the following person. Yet, many senior executives find it difficult to leave the company and for others it is not a huge problem. In any case it is clear that emotions fear of the future and uncertainty play a major role. This generation change is not only difficult and full of worries for the leaving executives but also the followers have to face new challenges and the expectations they should meet are high. Due to the generation change in management a new phase of life starts for both.The aim of this master thesis is to represent how this phase of change in leadership management is being experienced and witnessed by all involved persons. The results of the empirical study show, that these phases are very positively experienced especially in cases where the relationship between the former entrepreneur and the new follower is a good one. Naturally, on the one hand there are nostalgic feelings at the person who is leaving the business and, on the other hand, there is fear at the person who takes over. It will be shown with which qualifications, tools, supportive actions and energy the followers handle this challenge. This study shows the amazing result that family owned companies hardly use leadership literature at all as well as they do not stick to classical leadership techniques. Family owned companies trust very strongly in their intuition and according to that they realize, what the important things should be transferred to the next generation.Finally executives know that each role in their business has its difficulties but as time goes by they learn to appreciate those different parts and know how they have to behave therein.